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    Würzburger Lukas Storath nach "Wüsten-Challenge" enttäuscht

    Einen Schritt zu spät: Der Würzburger Polizist Lukas Storath (links) kann seinen Konkurrenten David Bär aus Hof nicht stoppen.
    Einen Schritt zu spät: Der Würzburger Polizist Lukas Storath (links) kann seinen Konkurrenten David Bär aus Hof nicht stoppen. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

    „Das letzte Mal habe ich mich so geärgert, als ich als kleines Kind ein Fußballspiel verloren habe“, sagt der Würzburger Extremsportler Lukas Storath nach seinem Aus in der RTL-Show „Showdown – Die Wüsten-Challenge“, die am Freitagabend ausgestrahlt worden ist. Sechs Wochen hatte er sich vorbereitet, voll trainiert und mit seinen Kollegen bei der Polizei Ringen geübt. Am Ende schied er nach der ersten Runde aus und ihm blieb verwehrt, was dem ehemals in Volkach stationierten Soldaten Filip Nikolic einige Wochen zuvor gelungen war: Die Show als Sieger mit 10.000 Euro im Gepäck zu verlassen.

    „Ich war mega, mega, mega enttäuscht, weil man im Vorfeld wirklich sauviel in Kauf nimmt“, sagte Storath, der regelmäßig Hindernisläufe absolviert und sich sicher war: „Wenn Du ein bisschen Glück hast, gewinnt Du das Ding.“ Gefragt war, was dem 38-Jährigen normalerweise liegt: Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit im Zweikampf. Mit einem Video hatte sich der aus Willmars (Lkr. Rhön-Grabfeld) stammende Wahl-Würzburger bei dem Privatsender beworben, war zum Casting eingeladen und mit 23 anderen für die Show ausgewählt worden. Die Teilnehmer flogen nach Spanien und wurden in Teams eingeteilt, in denen im Modus jeder-gegen-jeden je acht Männer und acht Frauen gegeneinander antraten.

    Der erste Wettkampf fand auf einem Platz statt, der so groß wie ein Volleyballfeld war, und in dessen Mitte ein drei Kilogramm schwerer Sandsack stand. Im Zweikampf mit dem Hofer Bodybuilder David Bär ging es für Storath darum, sich den Sack als erstes zu schnappen und am Gegner vorbei ins Ziel zu bringen. Doch der Oberfranke war einen Wimpernschlag schneller, der Unterfranke, der vergeblicht versuchte, ihn mit einem Hechtsprung noch zu stoppen, damit raus. Als Trost blieb ihm, dass sein guter Freund, der Schauspieler Markus Ertelt die Staffel schließlich gewinnen sollte.

    Zurück in Würzburg schmiedete der nimmermüde Sportler gleich neue Pläne. So soll aus den Szenen der Show ein Motivationsvideo entstehen. „99 Prozent der Sportler verlieren ja, weil es immer nur einen Sieger geben kann. Wichtig ist nur, wie man damit umgeht“, sagt Storath, der sich gleich neue Ziele gesetzt hat. Am heutigen Samstag will er in Leipzig bei einem Kraft-Ausdauer-Event starten und am 8. Dezember bei, wie er sagt, Europas härtestem Hindernislauf in Rudolstadt antreten. Auf Shows im Fernsehen hat er erst einmal keine Lust mehr: „Diese Formate reizen mich nicht mehr. Auch, weil dort nicht unbedingt der Beste gewinnt.“

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