• aktualisiert:

    GIEBELSTADT

    Zurück in die Zukunft

    Zehn Jahre wird der Abenteuerspielplatz Minipoli in Giebelstadt heuer alt. Foto: Markt Giebelstadt

    Auch nach zehn Jahren hat der Ferienspielplatz Minipoli in Giebelstadt nicht an Attraktivität verloren, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Von anfangs 70 Kindern werden es jährlich mehr. In diesem Jahr verbringen 137 Kinder die ersten zwei Wochen der großen Ferien auf dem ehemaligen Sportplatz Platz hinter der Mehrzweckhalle, um mit Unterstützung von 16 Betreuern Hütten zu bauen.

    Passend zum Jubiläum geht es auf dem Abenteuerspielplatz „zurück in die Zukunft“. Per Zeitmaschine, eine im Zentrum stehende Rollbahn, die bei den aktuell heißen Temperaturen als Wasserbahn genutzt wird, kann man alle vergangenen neun Abenteuerspielplätze besuchen

    Hütten, die die Mottos der letzten Jahre aufnehmen, zeigen, wie es „früher“ war. So entstehen das Giebelstädter Rathaus, ein WM-Stadion, eine Gärtnerei, eine Jahrmarktsbude, das Aida-Schiff, ein Saloon aus dem Wilden Westen, ein Hexenturm, ein Märchenschloss und die Giebelstädter Eisenbahn.

    Damit der Bau reibungslos verläuft, müssen alle Kinder einen „Werkzeugführerschein“ bestehen und den haben auch alle geschafft, zumindest gab es bisher keine großen Verletzungen. Auch mit der Hitze kommen alle „Bauarbeiter“ klar, denn für die richtige Abkühlung zwischendurch sorgen die Feuerwehr mit einer Wasserdusche aus dem Schlauch und Bürgermeister Helmut Krämer mit Eis für alle.

    Neben dem ungebrochenen Run auf den Spielplatz, sind auch die Sponsoren treu geblieben. Allen voran der Rewe-Markt Giebelstadt, Opitec, Gebäudereinigung Fleischmann, Andys Fahrschule, Schreinerei Kolenda, Bäckerei Schöpf, Textil Liebler, Heckenwirtschaft Raps und Schröder Photovoltaik.

    Aber auch ehemals teilnehmende Kinder, die aus der Altersgrenze für den Spielplatz herausgewachsen sind, zieht es in den Ferien immer wieder auf den Platz hinter der Mehrzweckhalle, denn sie sind inzwischen zu Betreuern geworden.

    Zufrieden mit ihrer Bürgermeisterin erscheinen wohl die Bewohner von Minipoli, denn bereits seit zum fünften Mal wurde Felicia Feser für dieses Amt gewählt. Ihre Stellvertreterin ist in diesem Jahr Kim Pfeifer.

    Am Ende der zweiten Ferienwoche wird das Hüttendorf Minipoli von seinen Bewohnern wieder verlassen, aber nicht ohne eine Geburtstagsparty mit Überraschungstorte und vielen Gästen zu feiern.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!