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    Unterpleichfeld

    Zwei Spatenstiche für das Gewerbegebiet Unterpleichfeld

    Spatenstich für den neuen Knotenpunkt an der B 19 nördlich von Unterpleichfeld. Von links: Polier Christian Müthel (Fi...

    Mit zwei Spatenstichen innerhalb von zwei Tagen sind in Unterpleichfeld wichtige Schritte in die Zukunft gemacht worden. Mit dem einen Spatenstich begannen die Tiefbauarbeiten für den neuen Verkehrsknotenpunkt südlich des Ortes. Der andere Spatenstich bildete den Start für die Bauarbeiten einer modernen großzügigen Werkstätte der BayWa.

    Umfangreiche Umgestaltung der Kreuzung erforderlich

    Das neue Gewerbegebiet "Windmühle" am südlichen Ortsausgang von Unterpleichfeld mit seinen fünfeinhalb Hektar großen und erweiterungsfähigen Gelände wird bereits seit Mai dieses Jahres mit Wasser, Abwasser und Straßen erschlossen. Um es an die Bundesstraße 19 anzubinden, ist eine umfangreiche Umgestaltung der Kreuzung erforderlich.

    Der jetzige Einmündungsbereich wird auf eine Breite von insgesamt 14 Metern aufgeweitet und mit einer intelligenten Ampelanlage ausgestattet. Der Hauptverkehr auf der Bundesstraße soll weiter fließen können. Gleichzeitig werden das bisherige Gewerbegebiet und das künftige Gewerbegebiet links und rechts der Straße sinnvoll angeschlossen.

    "Wir haben uns bewusst gegen einen Kreisverkehr an dieser Stelle entschieden", erläuterte Bürgermeister Alois Fischer im Beisein von Michael Fuchs, Bereichsleiter im Staatlichen Bauamt  Würzburg, und Vertretern des Gemeinderats, des planenden Ingenieurbüros Auktor aus Würzburg und der ausführenden Baufirma August Ullrich GmbH aus Elfershausen.

    Seit 2015 wurde viel geplant

    Seit dem Aufstellungsbeschluss im Juli 2015 für das neue Gewerbegebiet sei viel geplant und berücksichtigt worden. "Nun sollte doch alles passen", sagte Bürgermeister Fischer. Er nannte Stichpunkte wie den Feldhamster und sämtliche Flora und Fauna, Bodenfunde, die Möglichkeit einer Ortsumgehung, eine mögliche Erweiterung des Gewerbegebiets, einen Fußweg vom Dorf, eine Fußgängerquerung und eine Verbesserung der Verhältnisse im Dorf bei Starkregen.

    "Ein Kreisverkehr wäre hier ein deutlich größerer Eingriff gewesen."
    Michael Fuchs, Staatliches Bauamt Würzburg

    "Ein Kreisverkehr wäre aufgrund der Geometrie hier ein deutlich größerer Eingriff gewesen", stimmte Bereichsleiter Fuchs zu. Rund 1,3 Millionen Euro werde die neue Anbindung des Gewerbegebiets kosten. Davon trägt der Bund 53,3 Prozent und die Gemeinde Unterpleichfeld 46,7 Prozent. Ende dieses Jahres soll der Knotenpunkt fertig sein, eine Lichtanlage ist im Frühjahr 2019 geplant.

    Die erste Investor-Firma im neuen Gebiet

    Dass die BayWa künftig in Unterpleichfeld auf 8000 Quadratmetern ein neues Werkstattzentrum baut und "den ersten Spatenstich in der Windmühle macht", freut Bürgermeister Fischer sehr. Das Einzugsgebiet des künftigen Standorts reicht von Würzburg und Dettelbach bis nach Arnstein und Werneck. Im Zuge der Neuinvestition werden die älteren Werkstätten in Würzburg, Dettelbach und Bergtheim aufgegeben und in Unterpleichfeld zusammengelegt.

    "Wir wollen nun Vollgas geben und freuen uns schon darauf, dass wir im Frühjahr 2019 mit dem Bauen fertig sind und in einem Jahr eine tolle Eröffnung feiern können", gestand Günter Schuster, der Spartengeschäftsführer Technik Franken. "Hier befinden wir uns gut erreichbar an einer verkehrsgünstigen Ortseingangslage an der B19 und kurzem Weg zur Autobahn A7", bekräftige er die Entscheidung zum Standort.

    BayWa baut auf 8000 Quadratmetern

    Das Vorhaben der BayWa entsteht auf einer Gesamtfläche von 8000 Quadratmetern. Gebaut wird eine Werkstätte mit 15 Montageplätzen, einer Diagnosestation, einer Kleinmotorenwerkstatt, einem dreistöckigen Ersatzteillager, einer Maschinenhalle, einer große Frei- und Ausstellungsfläche sowie Verkaufsflächen, Büros und Sozialräumen. Am neuen Standort der BayWa werden 25 Mitarbeiter beschäftigt sein.

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