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    Würzburg

    Zwei Städte - zwei Sprachen - zwei Stadtführer

    Zwei Städte, zwei Sprachen, zwei Stadtführer. Schüler der Klasse 10 d präsentieren selbst erstellte Stadtflyer für Würzburg und Tarnobrzeg vor den Unterstützern des Projekts. Foto: Johannes Kiefer

    Typische Reiseziele für junge Menschen sind Rom, Paris oder Madrid. Dass aber auch der Osten interessante Ecken bietet, soll ein Projekt der Klasse 10 d am Deutschhaus Gymnasium verdeutlichen.  Die Schüler erstellten Tourismusflyer über die Stadt Würzburg und Tarnobrzeg in Polen, die nun vor den Unterstützern des Projekts vorgestellt wurden. Darunter waren  neben den Verantwortlichen der beiden Schulen auch Vertreter der Stadt Würzburg sowie der Förderprojekte. Das Projekt basiert auf einer mehrjährigen Kooperation des Deutschhaus Gymnasiums mit dem Lyzeum Kopernikus im ostpolnischen Tarnobrzeg und wurde von Erasmus Plus, dem deutsch-polnischen Jugendwerk und dem Verein „Europafels“ gefördert.

    Aktiver Wissensaustausch zwischen deutschen und polnischen Schülern

    Dabei sammelten die deutschen Schüler mithilfe des Tourismusbüros Informationen über die Stadt Würzburg und deren Geschichte und gaben diese an das Lyzeum Kopernikus weiter. Die dortigen Schüler verarbeiteten die Informationen zu einem Flyer in polnischer Sprache.

    Im Austausch erhielten die Würzburger Jugendlichen  Informationen der polnischen Schüler über Tarnobrzceg. Die Schülerin Bianca Lilie übersetzte diese zusammen mit der Lehrerin Edith Bemmerl ins Deutsche.

    Infos für junge Menschen

    Das Ergebnis sind professionell gestaltete Flyer, die in den Tourismusbüros der beiden Städte ausliegen werden. Besonders junge Menschen sollen von den geschichtlichen Informationen angesprochen werden. 

    Die Stadtflyer für Würzburg sollen polnische Besucher in ihrer Muttersprache informieren. Foto: Johannes Kiefer

    Mit dem Projekt sollen die Schüler des Deutschhaus Gymnasiums ein „Bewusstsein für den Wert von Europa entwickeln, und erkennen, dass das Leid des Krieges durch ein vereintes Europa Geschichte ist“, so Carsten Dutz, Geschichtslehrer des Gymnasiums.

    Die Schüler arbeiteten engagiert drei Monate an dem anspruchsvollen Projekt.  Mein Interesse am Fach Geschichte hat sich auf jeden Fall vertieft. Schon vorher war ich geschichtsinteressiert, deshalb habe ich auch mitgemacht“, erzählt Teilnehmer David Müller. "Bei der Arbeit habe ich Ähnlichkeiten der Länder entdeckt." Seine Klassenkameradin Viktoria Gersitz hat in den drei Monaten vor allem auch viel über Würzburg erfahren. 

    Im Herbst 2018 ist ein Austausch der deutschen und polnischen Schüler des Projektes geplant, um die Verbindung und Kommunikation zwischen den jungen Menschen weiter zu fördern.

    Alexandra Hirschmann

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