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    UETTINGEN

    Zwei neue Gemeinderatsmitglieder in Uettingen

    Bürgermeister Heribert Endres (links) vereidigte die neuen Gemeinderäte Ursula Brehm und Martin Meyer (beide UWG/FW). Foto: Elfriede Streitenberger

    Ursula Brehm (62) und Martin Meyer (52) sind die neuen Mitglieder des Gemeinderats in Uettingen. Die Beiden rücken als Nachfolger ihrer Parteikollegen Bettina Schmitt-Bauer und Stephan Bauer (beide UWG/FW) ins Gremium nach.

    Schmitt-Bauer und Bauer legten ihr Amt bereits Mitte März nieder; Einen Grund für den Rücktritt hatten sie nicht genannt. Schmitt-Bauer gehörte dem Gremium seit der Kommunalwahl im Jahr 2014 an. Gemeinderat Stephan Bauer wurde im Februar 2016 vereidigt und war Listennachfolger von Bettina Wiegrebe, die den Gemeinderat 2016 verlassen hat.

    Martin Meyer übernimmt nun die durch den Rücktritt vakante Stelle des Stellvertreter beim Rechnungsprüfungsausschusses und der Gemeinschaftsversammlung. Der gebürtige Nürnberger lebt seit 1990 mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Uettingen. Als selbstständiger Elektromeister möchte er dazu beitragen, dass man sich jetzt und in Zukunft weiterhin im Ort wohlfühlen kann. Als Mitglied im Sportverein und beim Aalbachtaler Musikverein sei er „mittendrin“ und wisse, wo den Bürgern „der Schuh drückt“.

    Als Ursula Brehm vor 39 Jahren mit ihrer Familie von Bamberg nach Uettingen gezogen ist, hätte sie nicht gedacht, dass sie hier eine neue Heimat finden wird. Als Diplom-Sozialpädagogin arbeitet sie bereits über drei Jahrzehnte im Blindeninstitut Würzburg in der Offenen Behindertenarbeit. Dort ist sie im Bereich der Beratung blinder und sehbehinderter Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf an den Regel- und Förderschulen in ganz Unterfranken tätig. Für Brehm ist Uettingen ein Dorf, in dem es sich gut leben lässt. Um Zukunft zu gestalten, möchte sie Impulse und Ideen auf den Weg bringen.

    „Risk-Management“ Baumpflege

    Bäume an Straßen oder auf Plätzen verändern nicht nur die Atmosphäre in Wohngebieten, bieten Schatten und Rückzugsorte für Menschen und Tiere, sondern können mitunter auch dem Besitzer ganz schön teuer kommen – beispielsweise dann, wenn ein Ast abbricht oder der Baum gar umfällt. Sowohl die Bürger als auch die Gemeinde müssen daher ihrer „Verkehrssicherungspflicht“ nachzukommen d.h. sie müssen die Bäume auf Sicherheit und Pflegebedarf kontrollieren lassen. Die Verwaltungsgemeinschaft (Vgem) Helmstadt hat daher das sogenannte „Risk-Management Baum“ angestoßen.

    Dabei hat die Vgem die Firma Gerhard Väth aus Margetshöchheim damit beauftragt, den Baumbestand aller Gemeinden zu dokumentieren und zu überprüfen. Väth hat in Uettingen mittlerweile 505 Bäume im Baumkataster aufgenommen und gekennzeichnet. Bei der Überprüfung des gesamten Bestandes hat die Firma 142 Bäume detailliert auf Sicherheit und Pflegebedarf kontrolliert – und Mängel festgestellt. Es bestehe Handlungsbedarf, so Bürgermeister Heribert Endres. Eine Fachfirma soll nun entsprechende Pflegemaßnahmen durchführen. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für eine öffentliche Ausschreibung aus. Die notwendigen finanziellen Mittel sollen im Haushaltsplan 2018 eingestellt werden.

    Bearbeitet von Elfriede Streitenberger

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