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    Aub

    Abschied von "der kleinen Schule im Gollachtal"

    Zum Abschied aus dem Dienst in der Auber Grundschule stoßen (von links) Roman Menth, Ute Wolf-Forstner, Claudia Volmar und Wolfgang Stephan an.
    Zum Abschied aus dem Dienst in der Auber Grundschule stoßen (von links) Roman Menth, Ute Wolf-Forstner, Claudia Volmar und Wolfgang Stephan an. Foto: Hannelore Grimm

    Mit dem Rektor der Grundschule Wolfgang Stephan und dessen Stellvertreterin Ute Wolf-Forstner verliert, wie es Bürgermeister Roman Menth formulierte, "die kleine Schule im Gollachtal" zwei langjährige Lehr-und Führungskräfte. Zum Auftakt der kleinen Verabschiedungsfeier im großen Saal im Obergeschoss des Spitals würdigte der Bürgermeister die Verdienste des Lehrers und der Lehrerin.

    In der Grundschule, in der sich kinder geborgen und gut aufgehoben fühlen, herrsche ein Klima, in dem sich die Schüler gut entwickeln könnten.Ute Wolf-Forstner, die als Erlacherin wohnortnah in Ochsenfurt unterrichtete, ließ sich im Rahmen einer "Aushilfe" auf das "Abenteuer Grundschule Aub" ein. Neben der Vertretung von Wolfgang Stephan habe sie die Verantwortung übernommen, über ihren eigentlichen Aufgabenbereich hinaus Schüler zu fördern und zu fordern mit Blick auf deren Entwicklung zu eigenständigen und verantwortungsvollen Menschen.

    Wolfgang Stephan war 16 Jahre Leiter der Schule. Ebenso wie die schulische Entwicklung, so fordern auch der gesellschaftliche Wandel und das Familienbild auch in Aub Veränderungen. Von Seiten des Schulleiters wurden, so der Bürgermeister, keine überzogenen Forderungen gestellt, sondern mit dem Schulverband gemeinsam Lösungen erarbeitet, die in das kleine Budget der Grundschule passten.

    Wertvoller Dienst

    Viel geschafft habe Wolfgang Stephan auch mit seinem musikalischen Talent. Die wöchentliche Singstunde der gesamten Schule war nicht nur für die Schüler ein Höhepunkt im Schulalltag, sondern auch für Eltern oder Großeltern, die gerne daran teilnahmen. Beiden Lehrkräften dankte Roman Menth auch von Seiten der ehemaligen Bürgermeister Hermann Geßner (Gelchsheim) und Robert Melber (Aub) sowie des neuen Gelchsheimer Ortsoberhaupts Roland Nöth für den wertvollen Dienst, den sie in der Grundschule geleistet haben.

    Laut Schulrätin Claudia Volmar begann die schulische Laufbahn des gebürtigen Winterhäusers Wolfgang Stephan nach dem zweiten Staatsexamen 1988 in der Grundschule in Aub. Neben der Leitung die er im Jahre 2004 übernommen hatte, setzte er sich als Betreuungslehrer, Mitarbeiter in der Lehreraus-und Fortbildung ebenso engagiert ein wie im musikalischen Bereich und als Mitglied des Arbeitskreises " Aktionstag Musik in Bayern" im Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in München.

    Für Ute Wolf-Forstner,  die von 1978 bis 1979 als Lehramtsanwärterin in Neuburg an der Donau gestartet war, folgte zunächst eine Münchner Grundschule, bevor sie von 1985 bis 1988 an der Ochsenfurter Grundschule unterrichtet hat. Nach dem Erziehungsurlaub war sie zunächst 1991 in der Grundschule in Eibelstadt tätig, bevor sie ein Jahr später an die Grundschule Frickenhausen gewechselt ist. Während dieser Zeit unterrichtete sie auch Französisch und Kunsterziehung an der Grundschule Ochsenfurt. Nach einem Schuljahr in der Ochsenfurter Grundschule und anschließend zwei Jahren an der Volksschule Sonderhofen hat sie 1999 ihre Tätigkeit im Auber Schulhaus aufgenommen. Im Jahre 2008 folgte die Ernennung zur Schulleiter Vertreterin, und im Jahre 2015 wurde sie zur Studienrätin im Grundschuldienst ernannt.

    Claudia Volmar fand herzliche Worte des Dankes für die Lehrkräfte. Sie hätten über lange Zeit hinweg die Auber Grundschule, die für sie ein Stück Heimat geworden ist, gestaltet und geprägt.

    Wolfgang Stephan richtete seine Dankesworte zunächst an seine Frau Silvia.  Des Weiteren galt der Dank des Rektors, der in die Freistellungsphase der Altersteilzeit geht, der gesamten Schulfamilie. Es herrschte 32 Jahre lang ein unglaubliches Vertrauensverhältnis zwischen allen, die mit der Schule zusammen gearbeitet haben und in der er sich, wie auch die anderen Lehrkräfte, "pudelwohl gefühlt" habe.

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