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    Veitshöchheim

    Am Sonntag ist Tag des Gartens

    Ein Garten voller Genuss und Leben: Mit

oftmals einfachen Handgriffen lässt sich ein Garten

auch naturnah bewirtschaften – das Ergebnis ist

ein Mehrwert für Mensch, Natur und Insekten. 
    Ein Garten voller Genuss und Leben: Mit oftmals einfachen Handgriffen lässt sich ein Garten auch naturnah bewirtschaften – das Ergebnis ist ein Mehrwert für Mensch, Natur und Insekten.  Foto: Christine Scherer, LWG

    Am Sonntag, 14. Juni, heißt es: Ab in den Garten! Denn immer am zweiten Sonntag im Juni wird der heimischen grünen Oase ein ganzer Jubeltag gewidmet, wie es im Presseschreiben der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim heißt.

    Entstanden 1984 durch die Initiative des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG) soll an diesem Tag die besondere Bedeutung des Gartens in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Aber nicht nur in Kleingartenanlagen findet das gärtnerische Tun immer mehr Anhänger. "Gegartelt" wird auch auf Balkonen, Terrassen, in interkulturellen Gemeinschaftsgärten und auf anderen öffentlichen Plätzen im städtischen Bereich.

    Gärten sind so unterschiedlich wie ihre Nutzer und lassen Raum für eigene Gestaltungsideen. Die Experten der Bayerischen Gartenakademie stehen dabei mit Tipps und Tricks zur Seite. Ein naturnah gestalteter Garten sei an Vielfalt kaum zu übertreffen. Lange Zeit im Jahr liefert er beispielsweise Nahrung für Insekten, biete aber auch Unterschlupf im Winter. Unterschiedliche Pflanzenarten wachsen standortgerecht nebeneinander. Wer die natürlichen Kreisläufe beachtet und den Garten ökologisch bewirtschaftet, kann seinen Garten sogar zertifizieren lassen. Infos dazu gibt es unter www.lwg.bayern.de/naturgarten.

    Neue Perspektiven: Gerade im innerstädtischen

Bereich ist Platz Mangelware. Doch beim Urban

Gardening wächst der Genuss schon einmal nach oben.
    Neue Perspektiven: Gerade im innerstädtischen Bereich ist Platz Mangelware. Doch beim Urban Gardening wächst der Genuss schon einmal nach oben. Foto: Gundula Holm, LWG

    Um Anregungen zu schaffen, wie auch auf kleinen und versiegelten Flächen erfolgreich Gemüse, Kräuter und insektenfreundliche Pflanzen angepflanzt werden können, entstehen derzeit in ganz Bayern Urban-Gardening-Demonstrationsgärten. Das vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium geförderte Projekt verfolgt dabei das Ziel, vor allem die junge Bevölkerung wieder zum eigenen Anbau von Gemüse, Kräutern & Co. zu bewegen. 

    Zum Einsatz kommen dabei laut Pressemitteilung herkömmliche Systeme wie Hochbeete, Pflanzkisten und -kübel aber auch außergewöhnliche, innovative Anbauvarianten wie "Terrabioponik" oder "Hydroponik". Hier werden die Pflanzen in  einem Kreislauf mit Wasser und Nährstoffen versorgt – einmal mit und einmal ohne Erde. Und wer wenig Platz hat, der geht in die Vertikale mit einem Pflanzturm oder an der Wand installierten Systemen. Informationen zum Projekt und zu den Standorten der Demoflächen gibt es unter www.lwg.bayern.de/urban-gardening.

    Infos und Tipps gibt es unter www.lwg.bayern.de/gartenakademie oder über das Gartentelefon unter Tel.: (0931) 9801147 (jeweils Montag und Donnerstag von 10-12 und 13-16 Uhr).

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    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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