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    Altertheim

    Bürgermeister-Abschied: Adolf Hemrich zieht positive Bilanz

    Der ehemalige Bürgermeister von Altertheim zieht eine positive Bilanz nach dem Ende seiner Amtszeit - auch wenn er gerne noch für Familien einiges geschafft hätte.
    Adolf Hemrich, der ehemalige Bürgermeister von Altertheim, zieht Bilanz.
    Adolf Hemrich, der ehemalige Bürgermeister von Altertheim, zieht Bilanz. Foto: Adolf Hemrich

    Bei der Kommunalwahl in diesem März stand in 47 der 52 Gemeinden des Landkreises Würzburg auch die Entscheidung über die Bürgermeisterposten an. In einer Serie interviewt diese Redaktion neugewählte, wiedergewählte oder demnächst ehemalige Bürgermeister. Heute: Adolf Hemrich. Er wird sein Bürgermeisteramt in Altertheim niederlegen.

    Frage: Mit welchen Gefühlen und Gedanken beenden Sie Ihre Amtszeit?

    Adolf Hemmrich: Meine Gefühle und Gedanken sind sehr gemischt: Auf der einen Seite freue ich mich über die wiedergewonnene Freizeit und die Möglichkeiten, die mir in meinem Leben nun wieder offen stehen. Dies ist gleichzeitig eine Folge der anderen Seite der Gedanken: Das Amt hat mich eingenommen, Bürgermeister einer Gemeinde wie Altertheim mit seinen vielfältigen Aufgaben und Verantwortung zu sein, beanspruchte mich rund um die Uhr. Ich beende das Amt mit guten Gefühlen, ich denke, ich habe viel erreicht und geschafft und hinterlasse ein bestelltes Feld.

    Welches war das wichtigste Ergebnis, dass Sie als Bürgermeister erreichen konnten?

    Hemrich: Dabei kommt es auf die Sicht an. Was ist ein wichtiges Ergebnis? Die Erhaltung der Wasserversorgung ist wichtig, rein äußerlich sind die Ausbaumaßnahmen der Ortsdurchfahrten Oberaltertheim und Unteraltertheim mit Sanierung der ältesten Wasserleitungen Altertheims ebenso wichtig. Wenn wir es auf das Zusammenleben der Menschen in Altertheim und das Zusammenwachsen der drei Ortsteile Steinbach, Unteraltertheim und Oberaltertheim beziehen, waren der Gewinn der Radio-Gong-Bürgermeisterschaften 2016 und das erfolgreiche SDP-Konzert die Wichtigsten. Genauso wichtig war die Erschließung des Baugebietes Michelsberg, um Familien Bauland zu geben und Gewerbe anzusiedeln.

    Was hätten Sie gern noch geschafft?

    Hemrich: Ich hätte gerne noch den Baubeginn der neuen Kläranlage geschafft. Außerdem hätte ich noch ein Gesamtkonzept für die Kinderbetreuung für Kinder von null bis zehn, also von Kinderkrippe über Kindergarten bis Schulkindbetreuung erstellen wollen. So haben wir zwar alles, aber weit unter dem Bedarf.

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