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    Würzburg

    Corona: Umsonst & Draußen-Festival zieht in die Posthalle

    Das U&D-Festival zieht wegen der Corona-Krise um: von der Mainwiese in die Posthalle. Fünf Bands aus der Region spielen ohne Publikum. Wie kann man die Auftritte sehen?
    Auf der Bühne schaut's nicht viel anders aus, aber davor: Die Band Devil May Care spielte 2017 auf dem Umsonst und Draußen vor Publikum, beim Umsonst und Drinnen am Samstag in der leeren Posthalle. Immerhin gibt es den Auftritt als Livestream.
    Auf der Bühne schaut's nicht viel anders aus, aber davor: Die Band Devil May Care spielte 2017 auf dem Umsonst und Draußen vor Publikum, beim Umsonst und Drinnen am Samstag in der leeren Posthalle. Immerhin gibt es den Auftritt als Livestream. Foto: Daniel Peter

    Der Festival-Sommer 2020 war vorbei, ehe er hätte beginnen können. Wegen der Corona-Krise sind Großveranstaltungen inzwischen gar bis mindestens Ende Oktober untersagt. Darunter fällt auch das Würzburger Festival Umsonst und Draußen. Dennoch gibt es am Samstag ein Festival, das gar nicht so sehr Ersatz sein will, sondern vielmehr ein neues, den Umständen angemessenes Projekt: das Umsonst und Drinnen.

    Ab 16 Uhr spielen in der Würzburger Posthalle fünf regionale Bands, live, aber ohne Publikum. "Wir hätten der letzten Verordnung gemäß 50 Personen für ein Indoor-Konzert hereinlassen können, aber haben diesmal noch darauf verzichtet", sagt Mitveranstalter und Posthallen-Betreiber Jojo Schulz.

    Der Ticketkauf ist freiwillig

    "Die Kosten hätten in keiner Relation zum Ertrag gestanden." Und Ertrag soll durchaus herumkommen beim "Geister-Konzert". Denn das Mini-Festival wird via Facebook-Seite der Posthalle sowie das Portal Twitch als Livestream übertragen. Es werden freiwillige Tickets zum Preis von zehn Euro über Reservix zum Kauf angeboten. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an die Veranstalter und die Bands.

    Initiatoren sind der Förderverein zur Unterstützung der kulturellen Vielfalt der Posthalle und der Verein des Umsonst-und-Draußen-Festivals. "Wir wollen gemeinsam ein symbolisches Lebenszeichen der Würzburger Kulturszene senden", so Schulz. Auftreten werden die Bands Devil May Care (Post-Hardcore), Zulu (Indie-Elektro-Pop-Rock), Zeremony (Psychedelic/Prog), Thunderkant (Deutschpunk) und The Bob Ross Effect (Alternative/Punk).

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