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    Uffenheim

    Das kleine Walpurgi-Fest kommt gut an

    Viele, darunter auch Uffenheims Bürgermeister Wolfgang Lampe, tankten auf dem Festplatz in Uffenheim 'Walpurgi-Feeling'. Dafür sorgte unter anderem Werner Baumeister im Eisstand.
    Viele, darunter auch Uffenheims Bürgermeister Wolfgang Lampe, tankten auf dem Festplatz in Uffenheim "Walpurgi-Feeling". Dafür sorgte unter anderem Werner Baumeister im Eisstand. Foto: Gerhard Krämer

    Normalerweise wäre Uffenheim seit dem 1. Mai voller fröhlich feiernden Menschen. Doch in diesem Jahr gibt es wegen der Corona-Pandemie kein Walpurgifest. Der Festplatz bleibt heuer leer. Nein, nicht ganz. Die Festplatzbetreiber Rolf und Werner Baumeister haben mit drei Geschäften ein Stück weit Walpurgi-Feeling nach Uffenheim gebracht.

    Eis, Schoko-Früchte-Spieße, gebrannte Mandeln, Asia-Nudeln und Crepes – es roch zumindest nach Walpurgi, auch wenn alles "nur" zum Mitnehmen war. Ob Werner Baumeister am Eisstand oder Sonja Gruber-Eckl bei den Asia-Nudeln, sie verbreiteten gute Laune. "Sie sehen es, ich lächle Sie unter der Maske an", sagte zum Beispiel Sonja Gruber-Eckl, bevor sie dem Kunden seinen Essenswunsch frisch zubereitete.

    Trotz des typischen Aprilwetters am Maifeiertag kamen viele. "Es lief sehr gut, darüber waren wir sogar selbst erstaunt", sagte Werner Baumeister im Gespräch mit dieser Zeitung.

    Bürgermeister kam mit Familie

    "Die Leute waren alle sehr nett und haben sich wirklich richtig gefreut, genauso wie wir uns gefreut haben, endlich mal wieder arbeiten zu dürfen", erzählt Baumeister. Auch Bürgermeister Wolfgang Lampe kam mit seiner Familie und genoss "Walpurgi light". Er hatte zusammen mit Werner Baumeister diese Lösung gefunden. Eine Lösung, bei der Auflagen wie beim Besuch von Geschäften auch eingehalten werden mussten: Gesichtsschutzmasken und Abstand. Eisschlecken, Mandeln knabbern oder essen, das musste auch in größerem Abstand zu den Geschäften geschehen.

    "Es war auch selbstverständlich, dass die Leute nicht in Gruppen zusammengestanden sind", freut sich Baumeister. Wenn sie sich unterhalten hätten, dann seien sie alle weit auseinander gestanden. "Du hast richtig gemerkt, wie sich alle wohl gefühlt haben", sagt Baumeister.

    Wenn auch in diesem Jahr das in der gesamten Region beliebte Walpurgi-Fest nicht stattfindet, so hofft man auf nächstes Jahr. Denn heuer kommt es auch nicht zu den Treffen mit den Freunden aus den Partnerstädten Pratoveccio-Stia (Italien), Egletons (Frankreich) und Kolbudy (Polen). Wolfgang Lampes polnischer Kollege Andrzej Chruscicki hofft auch auf ein baldiges Wiedersehen. Er schickte per Facebook einen Gruß nach Uffenheim. Er sei sich zudem sicher, dass Walpurgi im nächsten Jahr wie gewohnt gefeiert werden kann – oder sogar noch schöner.

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