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    Veitshöchheim

    Drei Fragen an Jürgen Götz

    Jürgen Götz
    Jürgen Götz Foto: Petra Winkelhardt

    Bei der Kommunalwahl im März stand in 47 der 52 Gemeinden des Landkreises Würzburg auch die Entscheidung über die Bürgermeisterposten an. In einer Serie interviewt diese Redaktion neugewählte, wiedergewählte oder demnächst ehemalige Bürgermeister. Heute: Jürgen Götz (CSU/VM). Er wurde als Bürgermeister von Veitshöchheim im Amt bestätigt.

    Frage: Wenn Sie auf vergangenen sechs Jahre zurückblicken: Was ist Ihnen gelungen und was nicht?

    Jürgen Götz: Ich freue mich darüber, was in den vergangenen sechs Jahren durch gemeinsame Arbeit von Gemeinderat, Vereinen, Verwaltung und Bürgermeister alles umgesetzt werden konnte, zum Beispiel das Neubaugebiet Sandäcker, Verbesserungen beim ÖPNV, die Ausweitung der Kinderbetreuung, das Weinfest, Straßensanierungen, CO2-Reduzierung oder die Neukonzeption des Jüdischen Kulturmuseum. Was wir in der vergangenen Wahlperiode nicht mehr ganz geschafft haben, war die geplante Seniorenwohnanlage mit Tagespflege. Hier bin ich jedoch guter Dinge, eine Realisierung in naher Zukunft zu erreichen.

    Reicht Ihnen in der Gemeindepolitik ein "Weiter so" oder was muss sich ändern?

    Götz: Wir in Veitshöchheim haben uns nie mit einem "Weiter so" begnügt. Wir waren stets um Verbesserung und Fortschritt bemüht, was sich in der hohen Wohn- und Lebensqualität der Gemeinde wiederspiegelt. Dabei geht es auch darum Neues zu wagen ohne das Bewährte gänzlich aufzugeben. Das große Ziel muss immer die Weitereinwicklung der Gemeinde sein.

    Was ist die größte Herausforderung für die nächsten sechs Jahre?

    Götz: Veitshöchheim besitzt eine hervorragende Infrastruktur. Diese muss natürlich auch instandgehalten werden. Hierfür hatten wir in den nächsten fünf Jahren rund 42 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen. Gerade vor dem aktuellen Hintergrund der Corona- Krise wird es in den nächsten Jahren eine Herausforderung sein, diese trotz der zu erwartenden, massiven Einnahmeausfälle, notwendigen Investitionen, ob im Seniorenbereich, im Straßenbau oder zum Beispiel auch für die anstehende Generalsanierung der Schule, tatsächlich realisieren zu können. Besonders wichtig ist mir auch der Klimaschutz und die ökologische Weiterentwicklung, über welche zurzeit wegen Corona zwar keiner mehr spricht, welche aber dennoch zu den größten Herausforderungen der Zukunft gehören.  

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