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    Eisingen

    Ein Abriss mit Überraschung

    Bürgermeisteirn Ursula Engert und Schulleiter Thomas Blendinger erlebten beim Abriss der alten Schule eine Überraschung. Es tauchte ein alter Heizöltank auf.
    Bürgermeisteirn Ursula Engert und Schulleiter Thomas Blendinger erlebten beim Abriss der alten Schule eine Überraschung. Es tauchte ein alter Heizöltank auf. Foto: Nicole Hubert

    Das Eisinger Schulhaus ist in die Jahre gekommen und entsprach baulich in vielen Bereichen nicht mehr heutigen Anforderungen. Geplant war zunächst nur eine Generalsanierung des Gebäudes. Doch die Untersuchung der Bausubstanz zeigte, dass ein Abriss des ältesten Gebäudeteils aus den 60er Jahren sinnvoller ist. Durch den Teilneubau wird eine klare, durchgängige Gebäudestruktur mit barrierefreier Verbindung der beiden Schulhäuser auf gleicher Ebene erreicht, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Im ersten Bauabschnitt wurde eine zentrale Heizungsanlage eingerichtet. Der zweite Bauschnitt mit Abbruch des alten Schulhauses war für die Pfingstferien geplant. Durch die Schulschließung wegen der Corona-Pandemie konnte diese Maßnahme vorgezogen werden.

    Der Spaziergang vieler Eisinger führte in der Zeit der Ausgangsbeschränkung an der Baustelle vorbei, wo die Bagger Stück für Stück vom alten Schulhaus abgetragen haben. „Bis die Schule wieder anging, war die alte Schule weg“, stellt Bürgermeisterin Ursula Engert in diesem Fall erfreut fest. Denn an der Stelle soll nun ein modernes Gebäude entstehen. „Die neuen Klassenräume brauchen wir dringend“, betont auch Schulleiter Thomas Blendinger und die Prognose der Schülerzahlen zeigt, dass der Bauzeitenplan deshalb unbedingt eingehalten werden muss.

    Rohbauarbeiten können bald starten

    Doch wer baut, erlebt auch Überraschungen. Beim Ausheben der Baugrube wurde ein alter Heizöltank entdeckt. Dieser war wohl bei der Erweiterung der Schule im Jahr 1968 einfach abgeklemmt worden.

    Die Rohbauarbeiten für den Teilneubau sind vergeben und können in Kürze starten. Nach Fertigstellung des Neubaus soll es mit dem dtitten Bauabschnitt weitergehen und ein weiterer Gebäudeteil der Schule generalsaniert werden.

    Die Gemeinde investiert etwa 6,3 Millionen Euro in die Gesamtmaßnahme. 2,634 Millionen Euro fließen an staatlichen Fördermitteln. Mit der Planung und Durchführung des Projekts ist das Architekturbüro Rösch-Hanisch aus Würzburg beauftragt.

    Bürgermeisterin Ursula Engert und Rektor Thomas Blendinger freuen sich, dass der Bau endlich gestartet ist und ein Gebäude geschaffen wird, das den Ansprüchen einer zukunftsgerechten Bildungsstätte entspricht.

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    Bearbeitet von Lena Berger

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