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    Würzburg

    Erneut hohe Waldbrandgefahr in Unterfranken

    Löschflugzeuge können auch im Falle eines Waldbrandes in Unterfranken zum Einsatz kommen.
    Löschflugzeuge können auch im Falle eines Waldbrandes in Unterfranken zum Einsatz kommen. Foto: B4601/_Ciro Fusco

    Die Eisheiligen haben heuer ihrem Namen alle Ehre gemacht, aber nur einer von ihnen, der Heilige Mamertus am 11. Mai, brachte uns Regen. Seither sind acht Tage ohne Regen verstrichen und damit herrscht wieder hohe Waldbrandgefahr in Unterfranken, teilt die Regierung von Unterfranken mit.

    Die Großwetterlage deutet für die nächsten Tage und Wochen keine flächendeckenden Niederschläge an. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken laut einer Pressemitteilung im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung an. Die Maßnahme zur vorbeugenden Waldbrandbekämpfung soll im gesamten Regierungsbezirk Unterfranken von Christi Himmelfahrt, dem 21., bis zum 24. Mai 2020 durchgeführt werden.

    Erhöhte Waldbrandgefahr durch viele Ausflügler an Christi Himmelfahrt

    Laut der unterfränkischen Regierung ist aufgrund des schönen Wetters nach Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen gerade auch nach Christ Himmelfahrt mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Wahrscheinlichkeit eines Brandes deutlich höher als bisher.

    Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

    Zwei Routen für Beobachtungsflugzeuge

    Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt, geht aus der Pressemitteilung der Regierung hervor. Ausgebildete Luftbeobachter fliegen über Unterfranken auf zwei Routen. Diese starten für die sogenannte Westroute von den Flugplätzen Mainbullau (Lkr. Miltenberg) und Hettstadt (Lkr. Würzburg) aus.

    Bei der Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

    Die Regierung von Unterfranken trägt die Einsatzkosten für die Einsätze der Luftbeobachtung - Die Gelder kommen aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

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    Bearbeitet von Silke Albrecht

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