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    Estenfeld

    Gemeinderat Estenfeld: Bürgerparkprojekt nimmt weiter Form an

    Als ersten inhaltlichen Punkt rief Bürgermeisterin Rosi Schraud (CSU) den Tagesordnungspunkt "Gestaltung des Bürgerparks an der Kartause und des Abenteuerspielplatzes an der Weißen Mühle einschließlich deren Verbindung" auf. Dazu stellte Ralf Warm vom Büro arc.grün den aktuellen Planentwurf vor. Hauptthema war hierbei der Ausbau des bestehenden Feldweges entlang der Kleingärten hinter dem Seniorenzentrum, als Verbindung zwischen Bürgerpark und Abenteuerspielplatz.

    Bereits in der Sitzung vom 10. März wurden die Ausbaubreite und der Belag für die Wege innerhalb des Bürgerparks und des Abenteuerspielplatzes festgelegt. Schraud erinnerte den Gemeinderat daran, dass in dieser Sitzung eine Entscheidung getroffen werden müsse, um das Bauvorhaben zeitlich nicht unnötig zu verzögern. Zu entscheiden war die Ausbaubreite des Wegs, und ob dieser Feldweg asphaltiert werden oder ob er mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen werden soll. Zu diesem Thema wurde auch der Seniorenbeirat geladen, der in der Sitzung seine Anregungen vorbrachte.

    Feldweg wird asphaltiert

    Nach rund 90 Minuten Information durch Landschaftsarchitekt Warm inklusive Diskussionen im Gemeinderat wurde auf Antrag von Einser-Fraktionssprecher Jochen Jörg eine dreiminütige Sitzungsunterbrechung eingelegt, in der sich die Fraktionen beraten konnten. In der anschließenden Abstimmung wurde die wassergebundene Wegedecke mit 7:13 Stimmen abgelehnt. Mit 14:6 Stimmen beschloss der Gemeinderat, den Weg mit einer Breite von 2,50 Metern zu asphaltieren.

    Zuvor stellte Warm das bisherige Gesamtkonzept vor: So soll etwa der gesamte Bereich entlang der Kürnach aufgewertet und der Bach komplett geöffnet werden. Für die Bürger sind im Bereich des Bürgerparks zusätzlich Sitzstufen am Wasser angedacht. Für die Brücken schlägt Warm vor, Stahlkonstruktionen mit Holzbelag zu verwenden. Diese seien um die Hälfte günstiger als Betonfertigbrücken. Er schlägt vor, nachhaltiges, FSC-zertifiziertes Holz zu verwenden, das bis zu 40 Jahre haltbar und resistent gegen Pilzbefall ist. Alternativ könne auch sogenanntes WPC-Holz verwendet werden. Dabei handelt es sich um ein Materialgemisch aus Holzfasern und Kunststoffanteilen, das laut Herstellern nicht splittern kann.

    Am Abenteuerspielplatz soll ein "Strandbereich" an der Kürnach mit Liegedeck entstehen. Neben Liegen und Bänken entlang des Weges, der mit einer Beleuchtung versehen werden soll, sprach Warm auch verschiedene Möglichkeiten für Toiletten und Ladestationen für E-Bikes an. Abgesehen von der Entscheidung zum Feldweg musste der Gemeinderat in seiner Sitzung keine weitere Entscheidung treffen, zukünftig stehen aber noch viele weitere gestalterische Entscheidungen an.

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