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    Uffenheim

    Gemeinsam durch die Krise

    Behördenleiter Ludwig Albrecht und Vorsitzender der FBG Neustadt-Uffenheim Christian Göttfert  nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.
    Behördenleiter Ludwig Albrecht und Vorsitzender der FBG Neustadt-Uffenheim Christian Göttfert nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto: AELF Uffenheim

    Die gemeinsame Bewältigung von Massenerkrankungen durch Borkenkäfer, extreme Witterungsverhältnisse oder Schwammspinner ist das Kernstück einer aktuellen Kooperationsvereinbarung zwischen der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim (FBG) und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Uffenheim. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    Wie der Vorsitzende der FBG, Christian Göttfert, bei der Unterzeichnung der Vereinbarung betonte, gehe es darum, gerade in Krisenzeiten zueinander zu stehen: „Wir müssen gemeinsam den privaten und kommunalen Waldbesitz in dieser Krisenzeit nach Kräften unterstützen“. Neben der schwierigen Holzvermarktung sei es wichtig, Waldbesitzer zu motivieren, ihren Wald zu pflegen und vor weiteren Schäden zu bewahren.

    Der Bereichsleiter Forsten, Ludwig Albrecht, stellte die gemeinsamen Sammelberatungen heraus, ebenso das Bildungsprogramm Wald, gemeinsame Lehrfahrten mit der FBG sowie aktuelle Fortbildungen für die Förster beider Organisationen. Aufgrund der Corona-Lockerungen seien Veranstaltungen im Wald in der zweiten Jahreshälfte wieder verstärkt möglich.

    Die Rollenverteilung zwischen Forstbetriebsgemeinschaft und Amt wird in der Vereinbarung erneut unterstrichen. Beide Partner ergänzen sich gegenseitig. Während die Forstbetriebsgemeinschaft ihren Schwerpunkt in der Holzvermarktung hat, werden die Waldbesitzer vom Amt mit staatlichen Fördergeldern vor allem beim Waldumbau in stabile Mischwälder, bei der Wiederaufforstung von Schadensflächen oder bei der insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung unterstützt, ebenso bei Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes.

    Der scheidende Behördenleiter und Bereichsleiter Forst, Ludwig Albrecht, zeigte sich erfreut, dass die Vereinbarung noch in seiner Amtszeit abgeschlossen werden konnte. „Wir haben unter Corona-Beschränkungen intensive und erfolgreiche Diskussionen über die Kooperationsvereinbarung geführt und uns ohne substanzielle Meinungsverschiedenheiten geeinigt“, so Albrecht bei der gemeinsamen Unterzeichnung. Beide Seiten bedankten sich gegenseitig für die Geduld und Ausdauer.

    Noch viel wichtiger als das Papier, auf dem die Kooperationsvereinbarung steht, ist jedoch die gelebte Zusammenarbeit. So wünschte sich Vorsitzender Göttfert, einen Fortbestand des guten Miteinanders, auch in Zeiten künftiger Organisationsänderungen.

    Ludwig Albrecht drückte im Gegenzug seine Hoffnung aus, dass die gute und unverzichtbare Zusammenarbeit zwischen beiden Akteuren auch weit über seine Dienstzeit hinaus Bestand haben möge, zum Wohl der Wälder im Klimawandel und zum Wohl der Waldbesitzer in schwierigen Zeiten.

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    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

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