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    Hemmersheim

    Häuslebauer dürfen sich auf drei Baugebiete freuen

    Das Baugebiet in Gülchsheim auf dem Areal des ehemaligen Sportplatzes geht voran.
    Das Baugebiet in Gülchsheim auf dem Areal des ehemaligen Sportplatzes geht voran. Foto: Gerhard Krämer

    Der Haushalt für 2020 der Gemeinde Hemmersheim ist unter Dach und Fach. Rund 3,24 Millionen beträgt sein Volumen. Im Verwaltungshaushalt plant die Gemeinde Einnahmen aus eigenen Steuern und aus allgemeinen Finanzzuweisungen mit 796 600 Euro ein. Die Schlüsselzuweisung erhöht sich aufgrund der Finanzkraft der Kommune aus dem Jahr 2018 um 43 800 Euro auf 161 900 Euro. Die Gewerbesteuer wird nur noch mit 150 000 Euro in Ansatz gebracht. Die Kreisumlage sinkt aufgrund der Steuerentwicklung der Vorjahre und der Senkung des Umlagesatzes durch den Landkreis um 59 900 auf 322 900 Euro.

    Im Verwaltungshaushalt stehen vor allem die Ausgaben im sozialen Bereich. Die Umlagen an die Grund- und Mittelschule Uffenheim und den Schulverband Lipprichhausen-Gollhofen betragen 61 000 Euro. Der von der Gemeinde zu tragende Betrag für die Kindertageseinrichtungen beträgt 120 400 Euro. Die kostenrechnende Einrichtung Abwasserbeseitigung kann im Jahr 2020 aufgrund der hohen Unterhaltsausgaben nicht ausgeglichen werden. Nach Abzug aller laufenden Ausgaben beträgt die Zuführung zum Vermögenshaushalt 60 000 Euro und entspricht damit einem Anteil von 4,55 Prozent des Verwaltungshaushaltes.

    Ausgabeschwerpunkte liegen in der Abwasserbeseitigung

    Der Vermögenshaushalt wird vor allem durch die Kosten der Baugebiete in Gülchsheim und Pfahlenheim – mit der Erweiterung des Baugebiets Hemmersheim in Richtung Pfahlenheim wird sich der Gemeinderat in den nächsten Sitzungen befassen – und für die Ertüchtigung der Abwasseranlagen, sowie verschiedenen weiteren Straßenbaumaßnahmen und der Sanierung von Feld- und Wirtschaftswegen geprägt. In den kommenden Jahren liegen die Ausgabenschwerpunkte immer noch im Bereich der Abwasserbeseitigung und den Gemeindeverbindungsstraßen. Außerdem ist die Anschaffung eines Feuerwehrautos geplant.

    Im Abwasserbereich gibt es erst einmal eine gute Nachricht: Für die Kläranlage Hemmersheim liegt die wasserrechtliche Genehmigung für die nächsten 20 Jahre, genauer bis Ende 2039, vor. Für die Kläranlagen in Lipprichhausen mit Pfahlenheim sowie für die in Gülchsheim muss bis Jahresende noch der Antrag gestellt werden.

    Ebenso steht die Erneuerung der Pelzgasse an. Dafür nimmt die Gemeinde das Eler-Programm in Anspruch. Mit Geld von der Lokalen Aktionsgemeinschaft soll auch das Projekt mit den beiden alten Kellern in Hemmersheim verwirklicht werden.

    Langjährige Gemeinderäte verabschiedet

    Die Finanzierung dieser Projekte geschieht über die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage, durch die Zuwendungen und die Investitionspauschale vom Freistaat Bayern, Bauplatzverkäufen und einer Kreditaufnahme in Höhe von 570 000 Euro.

    Im Finanzplanungszeitraum sind noch weitere Kreditaufnahmen von insgesamt 335 000 Euro vorgesehen. Aufgrund der künftigen voraussichtlichen Schuldensituation muss laut Kämmerei besonders auf ein wirtschaftliches Handeln der Gemeinde Hemmersheim geachtet werden.

    Nach jeweils 18 Jahren Zugehörigkeit zum Gemeinderat verabschiedete Bürgermeister Ballmann Axel Brand (Ortsteilbeauftragter von Lipprichhausen) und Rainer Weigand (Pfahlenheim). Sechs Jahre war Norbert Breunig (Hemmersheim) dabei.

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