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    Hausen

    Hausens Bürgermeister Schraud verabschiedet acht Gemeinderäte

    Verabschiedung der ausgeschiedenen Gemeinderäte in Hausen (vorne, von links): Klaus Römert, Gisela Dürr, Sieglinde Kirchner, Hannelore Schraut sowie (hinten, von links) Peter Weber, Norbert Rumpel, Bürgermeister Bernd Schraud und Sven Hippeli. Es fehlt Mathias Fiedler.
    Verabschiedung der ausgeschiedenen Gemeinderäte in Hausen (vorne, von links): Klaus Römert, Gisela Dürr, Sieglinde Kirchner, Hannelore Schraut sowie (hinten, von links) Peter Weber, Norbert Rumpel, Bürgermeister Bernd Schraud und Sven Hippeli. Es fehlt Mathias Fiedler. Foto: Irene Konrad

    "Ein großes und gerechtfertigtes Dankeschön" richtete Hausens Bürgermeister Bernd Schraud am letzten Sitzungstag an die Gemeinderäte der abgelaufenen Wahlperiode. Viel Zeit und Engagement fließe in die Arbeit als gewählter Gemeindevertreter. Manches Gespräch oder manche Schwierigkeit nehme man sogar "mit ins Bett und grübelt darüber nach".

    Da wegen der Corona-Krise das Essen mit den ausscheidenden Gemeinderäte verschoben werden musste, hatte Schraud für Gisela Dürr, Mathias Fiedler, Sven Hippeli, Sieglinde Kirchner, Klaus Römert, Norbert Rumpel, Hannelore Schraut und Peter Weber als Abschiedsgeschenk einen Druck eines Bildes der Wallfahrtskirche Fährbrück mitgebracht.

    Schraut und Rumpel scheiden nach 18 Jahren aus

    Hannelore Schraut war 18 Jahre als Gemeinderätin tätig und hatte in den vergangenen sechs Jahren das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin inne. Sie genieße in der gesamten Gemeinde hohes Ansehen und sei stets eine kompetente Ansprechpartnerin, sagte der Bürgermeister. Passionen der Erbshausenerin seien die 850-Jahr-Feier in Erbshausen-Sulzwiesen, Kindergärten, Friedhöfe und Geschwindigkeitsreduzierungen gewesen.

    Auch Norbert Rumpel war 18 Jahre lang mit Engagement, Fachwissen und hohem Zeitaufwand in Hausen als Gemeinderat tätig. Seine Kompetenz in Bausachen und seine praktische Mitarbeit werde fehlen, sagte Schraud. Als Beispiele für seinen Einsatz nannte er Projekte wie den Aufbau der Wärmenetze, Sanierung oder Neubau der Kindergärten, die Dorferneuerung in Rieden, die Sanierung der Kläranlage oder die Tiefbaumaßnahmen in den Baugebieten.

    Peter Webers Herzensthema als Rat war der Wald

    Peter Weber gehörte drei Perioden dem Gemeinderat an, davon sechs Jahre als zweiter und weitere sechs Jahre als dritter Bürgermeister. Mit Fachkompetenz, Beharrlichkeit und Blick auf den Kosten-Nutzen-Faktor habe er seine Sichtweisen eingebracht. Sein Herzensthema sei der Wald. Weber habe es aus ökologischem, ökonomischem und jagdlichem Blick betrachtet.

    Sieglinde Kirchner saß für zwölf Jahre im Gemeinderat. Klar und lösungsorientiert habe sie ihre Standpunkte vertreten. Ihr Steckenpferd seien die Pädagogik und Geschwindigkeitsbegrenzungen in den drei Ortschaften gewesen. "Mit dir war es im Gemeinderat nie langweilig", sagte Schraud anerkennend.

    Gisela Dürr und Klaus Römert hören nach einer Amtszeit auf

    Für eine Amtszeit gehörte Gisela Dürr dem Ratsgremium an. Die Jugendreferentin für den Ortsteil Erbshausen-Sulzwiesen war laut Schraud "eine geschätzte Gesprächspartnerin", die Sachverhalte klar analysieren könne und ihre Meinung deutlich vertrete. Bei Personalfragen und Kinderbetreuung habe sie besondere Akzente gesetzt.

    Auch Klaus Römert war sechs Jahre lang als Fachmann für Planung, Vermessung und Verwaltung im Gemeinderat. Für die Neufassung der Friedhofssatzung und die Neugestaltung der Spielplätze in Rieden und Erbshausen habe sich der Riedener besonders eingesetzt. Er sei ein kompetentes und engagiertes Mitglied im Gemeinderat gewesen, sagte Schraud.

    Mathias Fiedler verabschiedet sich nach vier Jahren

    Das "vielschichtige berufliche und ehrenamtliche Engagement sowie die vielen Talente" von Sven Hippeli bewunderte der Bürgermeister. "Dass du der Vereinsarbeit zugetan bist, wurde in deinen sechs Jahren im Gemeinderat deutlich", sagte er und zeigte Verständnis dafür, dass der Riedener auch aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten war.

    Als Nachrücker kam Mathias Fiedler für vier Jahre in den Gemeinderat. Auf seine Vorschläge hin wurden Veränderungen der Geschäftsordnung durchgeführt, die eine Entlastung im Ablauf der Gemeinderatssitzungen brachten. AuIm Namen der Gemeinde dankte ihm Schraud bei seiner Verabschiedung für diesen und weitere Einsätze.

    Bürgermeister Bernd Schraud hatte als Abschiedsgeschenk für die ausscheidenden Gemeinderäte jeweils den Druck eines gemalten Bildes der Wallfahrtskirche Fährbrück dabei.
    Bürgermeister Bernd Schraud hatte als Abschiedsgeschenk für die ausscheidenden Gemeinderäte jeweils den Druck eines gemalten Bildes der Wallfahrtskirche Fährbrück dabei. Foto: Irene Konrad
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