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    Bergtheim

    In Opferbaum soll Kindertagesstätte entstehen

    In der ehemaligen Schule in Opferbaum sollen zum Kindergartenjahr 2022/23 die ersten Kinder einziehen.
    In der ehemaligen Schule in Opferbaum sollen zum Kindergartenjahr 2022/23 die ersten Kinder einziehen. Foto: Irene Konrad

    Der Gemeinderat in Bergtheim hat entschieden, die ehemalige Schule in Opferbaum zu einer Kindertagesstätte auszubauen. Im Haus sollen eine Kleinkindgruppe und eine reguläre Kindergartengruppe Platz finden. Der jetzige Kindergarten in Opferbaum platzt aus allen Nähten und wird an seinem bisherigen Standort nicht mehr ausgebaut.

    Wenn alles nach Plan verläuft, wird der Umbau in der ehemaligen Schule im kommenden Jahr durchgeführt. "Spätestens zum neuen Kindergartenjahr im September 2022 soll die Kindertagesstätte in der ehemaligen Schule in Betrieb gehen", erklärt Bürgermeister Konrad Schlier.

    Auch in Bergtheim wird eine weitere Kindergartengruppe entstehen. Im Erdgeschoss des künftigen Ärztehauses neben dem neuen Seniorenzentrum könne sich eine Gruppe einmieten oder einkaufen, hieß es in der Bergtheimer Gemeinderatssitzung. Der Plan für das Ärztehaus sei nun beim Würzburger Landratsamt als Genehmigungsbehörde eingereicht.

    40 000 Euro in Notgruppe gesteckt

    Für die Kindergartenkinder in Bergtheim gibt es derzeit eine Warteliste. Aktuell haben zehn Kinder einen Betreuungsbedarf, aber noch keinen Platz. Deshalb hat die Gemeinde vor, im Pfarrsaal wieder eine Notgruppe für Kinder ab drei Jahren zu eröffnen. Sie soll etwa zwei Jahre dauern. Im Pfarrsaal war schon einmal eine Notgruppe eingerichtet worden. Damals hatte die Gemeinde Bergtheim "rund 40 000 Euro in die Auslagerung gesteckt".

    Für die Genehmigung der künftigen Notgruppe sind Zustimmungen nötig. Eigentümer ist die Katholische Kirchenverwaltung in Bergtheim. Sie hat schon ihr Einvernehmen signalisiert. Beim Landratsamt Würzburg muss eine Nutzungsänderung beantragt werden.

    Zudem ist die Trägerschaft der Notgruppe noch offen. Bürgermeister Schlier wurde beauftragt, diesbezüglich zunächst den Elisabethenverein zu fragen und sich bei einer eventuellen Absage an die Johanniter zu wenden. Mit dieser Vorgehensweise waren alle Mitglieder des Gemeinderats einverstanden.

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