• aktualisiert:

    Würzburg

    Kommentar: Den Schulen muss geholfen werden, und zwar jetzt!

    Die Gebäude der Würzburger Grund- und Hauptschulen sind in die Jahre gekommen. Schulamtsleiter Erwin Pfeuffer spricht von massiven Versäumnissen seitens der Politik.
    Schulamtsdirektor Erwin Pfeuffer weist auf die prekäre Bau-Situation an Würzburger Grund-und Mittelschulen hin, hier an der Pestalozzi-Schule.
    Schulamtsdirektor Erwin Pfeuffer weist auf die prekäre Bau-Situation an Würzburger Grund-und Mittelschulen hin, hier an der Pestalozzi-Schule. Foto: Erwin Pfeuffer

    Übler Geruch und schmuddelige Schultoiletten, die keiner benutzen will, Schlaglöcher auf dem Schulhof, die als Stolperfalle dienen. Quietschende Fenster und Fensterritzen, durch die der Wind ins Klassenzimmer pfeift. Wärmedämmung? Energetische Sanierung? Fehlanzeige!

    Nicht zu reden vom abgenutzten Inventar an vielen Würzburger Grund- und Mittelschulen, das viele Generationen begleitet hat und längst sein Ziel erfüllt hat. Keine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Und keine Atmosphäre für ein entspanntes Lernen. Weder für Schüler, noch für Lehrer. 

    Zeichen der Wertschätzung

    Absolut verständlich sind also der Frust und Ärger des Schulamtsdirektors, der den Verantwortlichen bei der Stadt vorwirft, die Schulen in den vergangenen Jahren im Stich gelassen zu haben. Wäre es nicht ein Zeichen der Wertschätzung und Motivation zugleich gewesen, den Kindern, die einen Großteil ihrer Kinder- und Jugendzeit in der Schule verbringen, einen Ort zu schaffen, an dem sie sich einigermaßen wohlfühlen können? Ich sage ja.

    Zudem gibt es ja genügend Projekte aus anderen Bereichen - als Beispiel seien nur Theater und Schwimmbad genannt - in die sehr viel Geld investiert wird und wurde. Da sollte die Investition für die Bildung unserer Kinder ja durchaus drin sein.         

    Bleibt die Hoffnung, dass bei der Stadt mit der Schaffung des neuen Schulreferats das Problem erkannt wurde und eine neue Ära eingeläutet wird. Die Sanierung der Grund- und Hauptschulen muss endlich losgehen. Und zwar jetzt.   

    Diese Tafel hat ihre besten Jahre hinter sich.
    Diese Tafel hat ihre besten Jahre hinter sich. Foto: Erwin Pfeuffer
    Drei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Würzburg-Newsletter!

    Kommentare (3)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!