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    Kürnach

    Kürnachs Gemeinderat will Tempo 30 auf der Kreisstraße WÜ 2

    Erneut beschäftigte sich der Kürnacher Gemeinderat mit dem Verkehrsproblem der Kreisstraße WÜ 2 in Kürnach an der Prosselsheimer Straße und Pleichfelder Straße.

    Dort kommt es aufgrund der Parksituation häufig zu gefährlichen Überholvorgängen, erklärte Bürgermeister René Wohlfart – oft mit überhöhter Geschwindigkeit.

    Die Parksituation beschäftigte den Gemeinderat in den vergangenen Jahren schon häufiger. Seit 2018 wurden im Rahmen des Parkkonzepts, das 2015 und 2016 erstellt worden war, auch für die Kreisstraße Maßnahmen entwickelt. Vereinbart wurde, die Straßen mit einem Parkverbot zu versehen und das Parken nur auf ausgewiesenen Flächen zu erlauben. Um die Geschwindigkeit zu reduzieren, sollten die Parkplätze wechselseitig am Straßenrand angeordnet werden.

    Antrag beim Landratsamt auf Tempo 30

    Erst vor kurzem war einem parkenden Auto in der Prosselsheimer Straße ein Spiegel abgefahren worden. Während der Unfallaufnahme hätten die Polizisten bemerkt, dass dieses Problem schnell angegangen werden solle, sagte Wohlfart. Das bereits entwickelte Parkraumkonzept wurde mit der Polizei abgesprochen und ist wie geplant umsetzbar.

    Nach einer Diskussionen einigte sich der Gemeinderat allerdings darauf, das Konzept nicht sofort umzusetzen, sondern zunächst eine Ortsbegehung zu machen, erklärt der Bürgermeister auf Nachfrage der Redaktion.

    Ebenfalls kam im Dezember 2019 bereits zur Sprache, das Tempo auf der Kreisstraße WÜ 2 von 50 auf 30 km/h zu reduzieren, um Verkehr, Fußgänger und Radfahrer besser zu schützen. Der Gemeinderat entschied sich dafür, beim Landratsamt die Reduzierung zu beantragen.

    Zwei Parkplätze für Gemeinde reserviert

    Des Weiteren beschloss der Gemeinderat, zwei Parkplätze in der oberen Parkscheune dauerhaft für die Gemeinde zu reservieren. Verschiedene Termine im behördlichen Alltag lägen oft zeitlich zusammen, aber örtlich unter Umständen weit auseinander. Deshalb seien für den Bürgermeister oder einzelne Mitarbeiter häufig Fahrten mit dem Privatfahrzeug nötig.

    Bisher waren in der Umgebung des Rathauses keine Parkplätze vorgesehen, es sind jedoch zahlreiche Parkplätze vorhanden. Zukünftig werden die zwei letzten Parkplätze der Parkscheune, die aufgrund ihrer Lage im Alltag eher selten von Bürgern belegt wurden, fest reserviert und dazu mit einem entsprecheSchild gekennzeichnet.

    Zudem beschäftigte sich der Gemeinderat mit einem Antrag der Grünen-Fraktion, die ökologische Qualität und die Sauberkeit am Kürnacher "Strand" zu verbessern.

    Kürnacher Strand ist kein Hundespielplatz

    Der sei ein beliebtes Ziel bei Familien, Sportlern und Spaziergängern, heißt es im Antrag. "Damit jeder auch weiterhin Freude daran hat, ist es wichtig, alle Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um eine ungetrübtes Spielvergnügen zu ermöglichen."

    Dazu gehöre "eine klare Beschilderung, dass es kein Hundespielplatz ist", denn die aktuelle Beschilderung sei nicht einfach zu entdecken. Der Gemeinderat möchte sich die Situation vor Ort anschauen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen umsetzen.

    Zugleich appelliert Wohlfart an die Vernunft der Hundehalter, die Uferabflachung und den benachbarten Rastplatz nicht als Hundeklo zu benutzen.

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    Kommentare (2)

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