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    Leinach

    Begegnung für Jung und Alt im Jubiläumsjahr

    Zu Beginn des Gottesdienstes wurde eine von Altwallfahrer Herrn Bernhorst gestiftete große Kerze als Symbol der Dankbarkeit am Gnadenbild von Maria Buchen aufgestellt. Foto: Doris Weise

    Die 300. Leinacher Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius und Communio Sanctorum nach Maria Buchen war eine besondere Begegnung für Jung und Alt.

    Seit dem Jahre 1719 schon wallfahrt die Gemeinde Leinach stets am zweiten Samstag im September nach Maria Buchen. Weitere alte und beliebte Leinacher Wallgänge hingegen, wie zum „Heiligen Blut“ nach Walldürn, zu Fuß und mit der Fähre zu „Maria im grünen Tal“ nach Retzbach oder zum Wallfahrtsort Dettelbach, wurden nach und nach aufgegeben.

    Fuß- und Radwallfahrer

    So brachen in aller Frühe in Begleitung des langjährigen Wallfahrtsführers Burkhard Göbel 87 Fuß- und 25 Radwallfahrer auf, um nach der gemeinsamen Aussendung durch Pfarrer Andreas Bosl die 25 beziehungsweise 51 Kilometer nach Maria Buchen auf sich zu nehmen.

    Der allseits bekannte Fußweg führte die Pilger über Billingshausen, Duttenbrunn, Stadelhofen, Steinfeld und Hausen, wo zur Mittagszeit eine Rast mit fränkischer Brotzeit eingelegt wurde.

    Wie auch in den vergangenen Jahren begleitete Pfarrer Thomas Amrehn die Wallfahrt mit besinnlichen Gedanken auf dem Weg. Die Radwallfahrer legten ihre Strecke über Karlstadt, Gemünden und Steinbach zurück, auf der sie an mehreren Stationen das zum Jubiläum passende Thema „Zeit“ aufgriffen.

    Kurz vor 16 Uhr erreichten die Wallfahrer zu Fuß und per Fahrrad, sowie viele weitere Leinacher mit dem Bus und mit Privat-Pkw, fast zeitgleich den Wallfahrtsort Maria Buchen, wo, nach einer kurzen Begrüßung durch die Franziskaner-Minoriten in der Kirche und einer anschließenden Kaffeepause, gegen 17 Uhr ein festlicher Gottesdienst von Pfarrer Bosl zelebriert wurde.

    Gestiftete Kerze aufgestellt

    Zu Beginn des Gottesdienstes wurde eine von Altwallfahrer Herrn Bernhorst gestiftete große Kerze als Symbol der Dankbarkeit am Gnadenbild von Maria Buchen aufgestellt.

    In der bis auf den letzten Platz belegten Wallfahrtskirche sorgten sowohl der mehrstimmige Männerchor des Gesangsvereins Frohsinn als auch das Bläserensemble und der Organist aus Leinach für den festlichen Rahmen. Beim Anspielen und Singen alter Wallfahrtslieder wurden so manche Augen feucht.

    Am Ende des Gottesdienstes verteilten die Leinacher Ministranten an den Ausgängen Erinnerungsbildchen als Andenken an die 300-jährige Wallfahrt.

    Anschließend kamen alle Teilnehmer im Restaurant „Buchenmühle“ zu einem festlichen Buffet zusammen, konnten dort sowohl neue Erfahrungen auf dem zurückgelegten Weg als auch alte Erinnerungen austauschen, und bis in die Abendstunden das gemeinschaftliche Miteinander genießen.

    Zu später Stunde brachte ein Bus die Pilger und Radwallfahrer von dort aus zurück nach Leinach.

    Von: Doris Weise, Pfarrgemeinderat Leinach

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