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    Würzburg

    Die Schulentlassungist 50 Jahre her

    Sie feierten 50 Jahre Schulentlassung. Die ehemaligen Schülerinnen beim Besuch der Maria-Ward-Schule mit Schulleiterin Frau Thum-Feige (im Bild links oben). Foto: Maria-Ward-Schule

    22 ehemalige Schülerinnen der Maria-Ward-Schule Würzburg trafen sich in ihrer „alten“ Wirkungsstätte. Der Anlass war ihre Schulentlass-Feier vor 50 Jahren. 40 junge Leute gruppierten sich im Juli 1969 nach bestandener Realschul-Prüfung auf der Treppe vor dem Eingang zur Maria-Ward-Schule und blickten erwartungsvoll in ihre Zukunft.

    Bei einer Anfrage im Dezember letzten Jahres reagierte die Schulleitung sehr erfreut darüber, dass die Ehemaligen großes Interesse an einem Besuch und der Weiterentwicklung der Schule zeigten. Schulleiterin Birgit Thum-Feige und Martin Kytlic, Physik- und Mathematik-Lehrer, nahmen sich viel Zeit für die lebhaft diskutierende Truppe, führten durch das Haus und beantworteten die vielen Fragen.

    Beeindruckende Entwicklung

    Die Besucherinnen waren beeindruckt, denn die gesamte Schule ist mittlerweile generalsaniert und sowohl architektonisch als auch technisch auf allerhöchstem Niveau. Das beginnt bei der farbenfrohen Gestaltung der Flure und Klassen, setzt sich fort bei der Ausstattung der Klassenzimmer mit Smartboard, Visualizer, Internet und findet seinen Höhepunkt bei den modern ausgestatteten Fachräumen für Chemie, Physik, IT und Musik. Martin Kytlic führte Experimente im Physikraum vor, forderte die Ex-Schülerinnen auf, aktiv die zahlreich vorhandenen Musikinstrumente zu testen und zeigte die Möglichkeiten, die heutzutage Smartboards und Visualizer im Unterricht bieten. Weitere Höhepunkte: die hauseigene - künstlerisch neu gestaltete – Kapelle, die angebaute Aula für Veranstaltungen, die umfangreich ausgestattete Bibliothek mit ihren gemütlichen Leseecken, der Meditationsraum zum Innehalten, die optisch schicke Turnhalle, die modernen Schulküchen sowie die Mensa für Ganztagesschülerinnen … die Gäste kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

    Qualität in Erziehung und Bildung

    Bei Kaffee und Kuchen mussten die ehemaligen „Mädels“ ihre neu gewonnenen Eindrücke erst mal verarbeiten. Alle sahen sich bestätigt, dass die Maria-Ward-Schule schon immer ihr Augenmerk auf eine hervorragende Qualität in Erziehung und Bildung legte. Weiterhin konstatierten sie, dass das Fundament zu ihrem individuellen Persönlichkeitsprofil wohl hier entstand. Dank wurde den beiden engagierten Gastgebern ausgesprochen. Auch sie waren sicherlich neugierig, zu sehen, welchen Weg die ehemaligen Schülerinnen so eingeschlagen hatten. Als letzte Handlung wurde eine Geldspende für den Freundeskreis der Schule überreicht.

    Von: Beate Endres, Ex-Schülerin der Maria-Ward-Schule Würzburg

    Maria-Ward-Schule Schulentlassung 1969. Foto: Archiv

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