• aktualisiert:

    Greußenheim

    Fit für den Einsatz

    Erfolgreiche Leistungsprüfung bei der Feuerwehr Greußenheim. Foto: Lorenz Seubert

    Insgesamt 13 Feuerwehrfrauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Greußenheim legten erfolgreich die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung (THL) in verschiedenen Stufen ab.

    Bei dieser Prüfung geht es darum, bei einem angenommenen Verkehrsunfall die Verkehrsabsicherung der Unfallstelle zu erstellen, die erforderlichen Geräte bereitzustellen, die Unfallstelle auszuleuchten und gegen eventuelle Brandgefahr ein Strahlrohr und einen Pulverlöscher in Stellung zu bringen. Zusätzlich musste jeder Teilnehmer abhängig von der abgelegten Stufe und der Funktion in der Gruppe noch eine Zusatzaufgabe erfüllen. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit einer im Fußbereich eingeklemmten Person. Innerhalb von gut vier Minuten mussten die Teilnehmer das zur Bergung benötigte Gerät aufgebaut, sowie eine Verkehrsabsicherung zum Eigenschutz und zum Schutz der verunfallten Person errichten.

    Routiniertes Arbeiten

    Der Ablauf ist fest geregelt und wird von Schiedsrichtern überwacht und begutachtet. Kreisbrandinspektor Winfried Weidner (Waldbrunn) und Kreisbrandmeister Stefan Schmidberger (Helmstadt) nahmen die Prüfung ab und konnten den Teilnehmern einwandfreies, schnelles und routiniertes Arbeiten bestätigen. Bürgermeisterin Karin Kuhn überzeugte sich vor Ort über den Leistungsstand der Greußenheimer Feuerwehr und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihre Bereitschaft sich für ihre Heimatgemeinde einzusetzen und viel Freizeit für die aufwendige Ausbildung zu opfern. Ihr besonderer Dank galt auch Kommandant Reinhold Seubert und seiner Stellvertreterin Ramona Schmidt sowie allen Gruppenführern der Wehr.

    Für die Zukunft gerüstet

    Längst ist aus der Feuerwehr eine Hilfstruppe geworden, die sich den Anforderungen der Zukunft, mit zusätzlicher Ausbildung und Gerät, stellt. Schere, Spreizer und elektrische Hebekissen erleichtern den Einsatz, bedürfen aber auch ständiger Übung, um sie im Ernstfall auch sicher zu beherrschen. Dieses erweiterte Einsatzspektrum erfordert nicht nur zusätzliches Gerät sondern auch zusätzliche Ausbildungen. „Was, so Weidner, auch ein Mehr an Einsatzbereitschaft erfordert und ein Mehr an Freizeit von den Kameraden.“

    Die Stufe eins (Bronze) legten ab: Selina Hetzer und Jonas Herz; die Stufe zwei (Silber) legten ab: Sofie Hetzer, Hartmut Keller, Niklas Braunwart, Johannes Seubert, Florian Siebig, Xaver Rathmann; die Stufe drei (Gold) legten ab: Jo Bastian Richartz, Sven Geißler; die Stufe fünf (Gold-Grün) legten ab: Barbara Röthlein, Ramona Schmidt; die Stufe sechs (Gold-Rot) legte ab: Sebastian Kuhn

    Von: Elfriede Streitenberger für die Feuerwehr Greußenheim

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!