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    Zell

    Junge Tropfsteine im Zeller Stollen

    Der Zeller Arbeitskreis Wasser Architektur Geschichte lud zu einer Führung in den Bürgerbräustollen der Marktgemeinde ein.
    Der Zeller Arbeitskreis Wasser Architektur Geschichte lud zu einer Führung in den Bürgerbräustollen der Marktgemeinde ein. Foto: Sabine Pichler, Öffentlichkeitsarbeit Markt Zell a. Main

    Besuch der jungen Tropfsteine im Zeller Stollen – Unter diesem Motto lud der Zeller Arbeitskreis Wasser Architektur Geschichte als Monatsaktion zu einer Führung in den Bürgerbräustollen der Marktgemeinde.

    Die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Arbeitskreises und Gästeführerin Susanne Hofinger empfing die zahlreich erschienenen Teilnehmer am Stolleneingang in der Hauptstraße 45 und lieferte dort bereits viele Details zur Entstehung und der Wiederentdeckung des Stollens sowie über die geologischen Zusammenhänge des fränkischen Trias und dessen Bedeutung für die wichtigsten Wasservorkommen des Würzburger Raumes.  So war 1898 im Zuge der Erschließung der Zeller Quellen ein Wassersuchstollen in den Berg getrieben worden und auch wenn der Stollen keine Quellfassung hat, bietet er doch einen interessanten Einblick in die Zeller Geologie.

    Vielfach verzweigter Stollen

    Ausgestattet mit Bauhelmen und Taschenlampen begaben sich die kleinen und großen Geologen in das kalte mit Kerzenlicht spärlich beleuchtete Innere des vielfach verzweigten Stollens. Dort liefen sie durch die von massiven Steinwänden begrenzten Gänge und konnten teilweise an sehr niedrigen Decken die jungen Tropfsteine bestaunen. In einem der Räume erklärte Hofinger, dass der Stollen im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker genutzt wurde. Dort fanden alle Zeller Bürger Schutz und so hatte der Ort beim massiven Angriff der Amerikaner am 31. März 1945 keine Toten zu beklagen.

    Fantastische Welt aus Stein

    Aufmerksam lauschte man den Informationen und Geschichten und alle fanden es spannend und abenteuerlich, in der fantastischen Welt aus Stein unterwegs zu sein. Die Führung im Bürgerbräustollen bot die Gelegenheit, Heimat hautnah und mit allen Sinnen zu erleben und viele der Gäste bedankten sich hinterher für das große Engagement und die Zeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Arbeitskreises. Durch sie und die Unterstützung durch die Marktgemeinde Zell a. Main werden Zeller Sehenswürdigkeiten wie der Bürgerbräustollen, das Wassermuseum, die Zeller Brunnen, aber auch die Rosenbaumsche Laubhütte bewahrt und erlebbar für Jung und Alt gemacht. Es sind bereits weitere öffentliche Führungen und Aktionen vom Arbeitskreis geplant und man freut sich über das Interesse, den regen Zuspruch und die vielen Nachfragen.

    Von: Sabine Pichler, Öffentlichkeitsarbeit, Markt Zell a. Main

    Der Zeller Arbeitskreis Wasser Architektur Geschichte lud zu einer Führung in den Bürgerbräustollen der Marktgemeinde ein.
    Der Zeller Arbeitskreis Wasser Architektur Geschichte lud zu einer Führung in den Bürgerbräustollen der Marktgemeinde ein. Foto: Sabine Pichler, Öffentlichkeitsarbeit Markt Zell a. Main
    Der Zeller Arbeitskreis Wasser Architektur Geschichte lud zu einer Führung in den Bürgerbräustollen der Marktgemeinde ein.
    Der Zeller Arbeitskreis Wasser Architektur Geschichte lud zu einer Führung in den Bürgerbräustollen der Marktgemeinde ein. Foto: Sabine Pichler, Öffentlichkeitsarbeit Markt Zell a. Main
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