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    Estenfeld

    Katalanische Austauschschüler im Rathaus in Estenfeld

    Gegenbesuch der katalanischen Schüler in Estenfeld. Im Bild der Empfang im Rathaus. Foto: Mittelschule Kürnachtal

    Die Schüler der Informatik AG der Mittelschule (MS) Kürnachtal Estenfeld führen dieses Schuljahr ein gemeinsames Projekt mit dem Institut Josep Vallverdù in Spanien durch. Beide Schulen arbeiten im Rahmen einer Schulkooperation gemeinsam daran, Möglichkeiten zu finden, um für ihre jeweilige Schulart eine positive Außenwirkung zu erreichen. Bei dem ersten Besuch in Katalonien stellten die einheimischen Schüler ihre bereits durchgeführten Aktionen vor und arbeiteten mit den Gastschülern neue Ideen aus.

    Internationale Gruppen

    Ende März fand der Gegenbesuch der katalanischen Schüler in Estenfeld statt, bei dem die Informatik AG der MS Kürnachtal mit den Projektleitern Frau Knüttel und Herrn Gräßel ihr Projekt vorstellte und bereits durchgeführte Maßnahmen erläuterte. Während der Projektwoche erarbeiteten die Schüler in internationalen Gruppen neue Ideen und Lösungsansätze, die zeitnah umgesetzt werden sollen.

    Um das angestrebte Ziel zu erreichen, war es für die Teilnehmer wichtig, auch die Gemeinde mit einzubeziehen. Dazu war die Bürgermeisterin in Estenfeld, Rosalinde Schraud, gerne bereit. Bei einem Empfang im Rathaus würdigte sie den Einsatz der Schüler für ihre jeweilige Schule und betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit. Für die Schüler der MS Kürnachtal war dieser Empfang auch die Gelegenheit sich für die Unterstützung der Gemeinde im Rahmen dieses Projektes zu bedanken.

    Kulturelles Umfeld

    Beim Rückblick auf das Projekt und die beiden Austauschwochen stellten die Schüler einhellig fest, dass sie viel Neues gelernt haben. Nicht nur die schulischen Arbeitsweisen und -methoden der beiden Nationen mit ihren Stärken und Schwächen, auch das ganze kulturelle Umfeld unterscheidet sich stark voneinander. Wichtig war vor allem die Erkenntnis, dass man fähig ist, sich trotz aller Unterschiede in einer zwar gemeinsamen, aber doch fremden Sprache unterhalten und miteinander arbeiten zu können. Diese Erfahrung bringe die Schüler einen Schritt weiter, sich auf eine immer globaler werdende Arbeitswelt vorzubereiten.

    Von: Hans-Peter Fischer-Wiesinger, Schulleiter, Mittelschule Kürnachtal

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