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    Würzburg

    Kinderrechte - Informations- und Diskussionsveranstaltung

    Dem Thema Kinderrechte widmete sich eine Veranstaltung des Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses und Amnesty International Würzburg.
    Dem Thema Kinderrechte widmete sich eine Veranstaltung des Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses und Amnesty International Würzburg. Foto: R. Mayr

    Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ (Kinderrechtskonvention). Aus diesem Anlass fand am 26. November im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus eine Informations- und Diskussionsveranstaltung statt – organisiert vom Schröder-Haus und Amnesty International Würzburg.

    Im ersten Teil der Veranstaltung stellten sich Würzburger Gruppierungen vor, die regional und überregional zu Kindern und ihren Rechten arbeiten: Amnesty International, Kindernothilfe, Kinderschutzbund, terre des hommes, UNICEF. Zahlreiche Besucher fanden Gelegenheit, sich zu den Kinderrechten zu informieren und die Situation der Kinderrechte in Würzburg zu diskutieren. Ergänzend wurden vielfältige Anregungen und Material zum Themenkreis vorgestellt.  

    Podiumsgespräch „Kinderrechte besser schützen“

    Nach einem äthiopischen Imbiss und der musikalischen Begleitung durch Bernhard von der Goltz an der Gitarre stimmte die Sozialreferentin der Stadt Würzburg, Dr. H. Düber auf den weiteren Verlauf des Abends ein.

    Prof. Dr. Anne Bick, FHWS, stellte den rechtlichen Hintergrund für eine Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz dar. Im Rahmen eines Podiumsgespräches wurde das Thema „Kinderrechte besser schützen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Moderiert von der Leiterin des Schröder-Hauses, Dr. A. Hentschel, stellten K. Kabey (terre des hommes), J. Kirchhoff, (Student d. Politikwissenschaften – Fridays For Future), G. Kunze (Leiter Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Würzburg) und G. Ursprung (Erzieherin und langjährige KiTa-Leiterin) ihre Sicht auf die Rechte der Kinder in Würzburg und auf der Welt dar.

    Weiter über Kinderrechte informieren

    Die Podiumsdiskussion und die gesamte Veranstaltung haben gezeigt, dass es auch in Deutschland und Würzburg noch nötig ist, sich weiter über Kinderrechte zu informieren und zu engagieren. Die Mitglieder auf dem Podium waren sich einig, dass gerade dort, wo sich Schwierigkeiten zeigen, oft Personal und finanzielle Ressourcen fehlen. Gerade hier erhoffen sich die Beteiligten von der Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz eine positive Wirkung.

    Alle beteiligten Organisationen arbeiten ehrenamtlich lokal in Würzburg und freuen sich über aktive Mitarbeit und Unterstützung bei der Arbeit für Kinder.

    Von: Dietlinde Weinberger, Sprecherin Amnesty International Würzburg

    Dem Thema Kinderrechte widmete sich eine Veranstaltung des Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses und Amnesty International Würzburg.
    Dem Thema Kinderrechte widmete sich eine Veranstaltung des Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses und Amnesty International Würzburg. Foto: R. Mayr
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