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    Margetshöchheim

    KjG-Oldies in Belgien unterwegs

    Vier Tage in Belgien standen auf dem Programm der KjG-Oldie-Fahrt. Foto: Lukas Götz

    Vier sonnige Tage in Belgien standen auf dem Programm einer KjG-Oldie-Fahrt: Rathausplatz, Manneken Pis und Comics, Königsschloss, Kathedrale und Markthallen, Fritten, Waffeln und Schokolade waren die begehrten und typischen Highlights am ersten Tag.

    Die Meinung über die Güte der genannten belgischen „Delikatessen“ ging jedoch weit auseinander. Sehr amüsant und von viel Witz geprägt war der Vortrag bei der Europäischen Union am nächsten Tag. Referent Pavel hatte nicht nur viel Humor, wenn er über einige Anekdoten aus dem Parlaments- und Kommissionsalltag berichtete und leidenschaftlich für die Idee Europas warb. Er beherrschte 13 Sprachen - und sogar Fränkisch und ein paar andere Dialekte - und wechselte fließend ineinander über.

    Im Haus der Europäischen Geschichte

    Einen Besuch im Europaviertel waren zudem das Haus der Europäischen Geschichte und eine Stammkneipe der Europa-Parlamentarier wert. Brüssel mag zwar Hauptstadt der EU sein und eine starke kosmopolitische und internationale Prägung mit über 180 Nationen haben. Die Stadt hat aber dann doch gleichzeitig einen gewissen provinziellen Charme behalten und nicht die Ausmaße einer Weltmetropole. Daher ging es am dritten Tag auf Exkursion zunächst ans Meer bei Oostende mit einem schönen Sandstrand, aber dahinter eher weniger überzeugende Häuserfassaden.

    Im mittelalterlichen Brügge unterwegs

    Ein sehr lohnendes Ziel war dagegen an diesem Tag das mittelalterliche Brügge, ein bisschen das „belgische Rothenburg“, gleichzeitig aber auch ein bisschen das „Venedig des Nordens“, alles in allem eine prächtige Stadt mit sehenswerten Straßen, pittoresken Plätzen und malerischen Kanälen - städtebaulich sehr überzeugend, nur eben überschwemmt von Touristen. Zurück in Brüssel war die Zeit schon fast wieder rum, aber noch einmal Gelegenheit, hoch oben von einem besonderen Wahrzeichen Brüssels, dem Atomium, zum Abschied einen Blick über die Stadt zu werfen.

    Nach einer letzten Portion Fritten ging es über Köln zurück an den Main. Es war auf jeden Fall eine nette, kleine Reise in das vielleicht oft unterschätzte Brüssel mit Umland.

    Von: Lukas Götz für die KjG Margetshöchheim

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