• aktualisiert:

    Zell

    Scheunenfest im Schützenhaus

    Gewinner des Wanderpreises: eine Modellkanone, überreicht von Ersten Schützenmeister Kurt Zedler. Foto: Kurt Zedler

    Ende September öffnete die Schützengesellschaft Zell am Main ihr Schützenhaus zum Tag der offenen Tür mit einem beliebten Programm. Es war ein erfolgreicher Tag mit vielen Gästen, die ihre ruhige Hand und Treffsicherheit im Luftgewehr-, Lichtgewehr- und Blasrohrschießen testen konnten.

    Seit 2014 wird alljährlich der Wanderpreis der Ortsvereine im Luftgewehrschießen ausgetragen. Acht Mannschaften zu je vier Teilnehmern waren angetreten, gaben einige Probeschüsse und anschließend zehn Wertungsschüsse ab, so dass theoretisch maximal 400 Ringe möglich waren.

    Blasrohrschießen brachte die Entscheidung

    Die Ergebnisse der Favoriten lagen dicht beieinander. Besonders stolz zeigten sich die Fußballer mit 323 Ringen und dem 3. Platz, zumal sich der FC Zell erstmalig an dem Wettschießen beteiligte. Florian Raffler erzielte mit 90 (von 100) Ringen sogar den 1. Platz in der Einzelwertung und bekam als Anerkennungspreis einen Bocksbeutel mit Schützenmotiv.

    Die Mannschaften „Moorhuhnjäger“ (von der TG Zell) und vom Verein Wohneigentum lagen mit jeweils 326 Ringen gleich und es musste zu einer Entscheidung zwischen 1. und 2. Platz kommen. Schützenmeister Kurt Zedler entschied, das Stechen mit dem für alle ungewohnten Blasrohr auszutragen. Die beiden Spitzenmannschaften wählten hierfür je einen ihrer Schützen. Auf die Zielscheibe in sieben Meter Entfernung waren drei Pfeile zu schießen. Alle Gäste im voll besetzten Saal verfolgten das Finale mit Spannung. Mit großem Applaus wurden beide Mannschaften bedacht. Der Verein Wohneigentum gewann Platz 1 und damit auch den Wanderpreis, wie auch schon im Vorjahr: eine Modellkanone.

    Auch ein Lichtgewehr war im Einsatz

    Die weiteren Ergebnisse: TG Zell Abtlg. Turnen 321 Ringe, Apotheke Zell 301 Ringe und Feuerwehr Zell ebenfalls 301 Ringe, SOKO Hähnchen 299 Ringe, Zeller Mitte 278 Ringe. Alle Mannschaften erhielten jeweils ein Party-Fässchen als Beteiligungspreis.

    Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten mit besonderer Begeisterung und Erfolg das Blasrohr und auch das absolut umweltfreundliche und völlig ungefährliche Lichtgewehr.

    Im weiteren Verlauf des Abends gab es Abendessen. Bis in die fortgeschrittene Nacht sorgte der Musiker Bruno für stimmungsvolle Party- und Tanzmusik. Zahlreiche Gäste zeigten ihre Begeisterung und beabsichtigen auch im nächsten Jahr das Scheunenfest zu besuchen.

    Schützenmeister Zedler bedankte sich bei allen Gästen für ihr Kommen und ihren Beitrag zu einem fröhlichen Abend. Sein Dank galt ebenso allen Beteiligten der SG Zell, die für ein reibungsloses Gelingen sorgten.

    Kurt Zedler, 1. Schützenmeister, Schützengesellschaft Zell am Main 1891/1968

    Jugendliche Blasrohrschützen holen die Pfeile von der Zielwand zurück. Foto: Kurt Zedler
    Der gut besuchte Festsaal des Schützenhauses. Foto: Kurt Zedler

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!