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    Veitshöchheim

    Schon seit über 30 Jahren Tradition

    Am Sonntagmorgen bot sich ein farbenprächtiges Bild, als der Musikverein eine große Zahl örtlicher Vereinsvertreter mit ihren Fahnenabordnungen von den Mainfrankensälen zur Kirche und nach dem Gottesdienst wieder zurück in Marsch hielt. Foto: Dieter Gürz

    Der Kirchgang der Vereine mit anschließendem Frühschoppen in den Mainfrankensälen ist schon seit über 30 Jahren eine zur Tradition gewordene Veranstaltung im Jahreskalender der Gemeinde Veitshöchheim.

    Schon am frühen Sonntagmorgen bot sich kurz vor neun Uhr ein farbenprächtiges Bild vom Festzug im Altort, als der Musikverein eine große Zahl örtlicher Vereinsvertreter mit ihren Fahnenabordnungen von den Mainfrankensälen über Mainlände, Untere Maingasse und Kirchstraße zum Gottesdienst in der Vituskirche in Marsch hielt.

    Vereine als Mitte der Gesellschaft gefeiert

    Der Kirchgang der Vereine ist alljährlich ein Tag, an dem Pfarrer Robert Borawski die Vituskirche einmal voll besetzt erleben kann. Wie der Pfarrer sagte, werden an diesem Tag die Vereine als die Mitte der Gesellschaft von der Gemeinde gefeiert. Damit die Gesellschaft funktioniere, brauche man die, die bei ihnen vorne dran stehen und das Sagen haben. Es gelte diesen für ihre Arbeit, ihr Engagement und ihre Zeit Dank zu sagen, zumal es heutzutage immer schwieriger werde, Führungspersonal zu finden und zu halten. Der Pfarrer rückte aber auch die Leute in den Mittelpunkt, die in den Vereinen im Hintergrund sehr wichtig seien, die fast unbemerkt von der Öffentlichkeit in der zweiten Reihe ihre Arbeit machen.

    Die Kirchgänger kamen in den Genuss eines einmaligen Ohrenschmauses durch den Musikverein Veitshöchheim auf der Empore unter der Leitung von Stefan Wagner.  Als Höhepunkt des Gottesdienstes ließen die Musiker die Musik aus der Rockoper „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber, „Perfect“ von Ed Sheeran, die Filmmusik „Einsamer Hirte“ von James Last das Cat Stevens-Evergreen „Morning Has Broken“ erklingen.

    Auch beim Smalltalk der Vereinsvertreter beim anschließenden Frühschoppen in den Mainfrankensälen sorgte der Musikverein für vergnügliche Stimmung mit traditioneller Blasmusik, einem „Italo-Oldies-Medley“, dem Santano-Rock von der Küste  und dem Medley „Gentlement of Music“.

    Weniger Gäste als bisher fanden sich ein

    Es gab schon Zeiten, da waren es an die 300 Gäste, die sich zum geselligen Frühschoppen mit Weißwurstessen bei einem Freigetränk in den Mainfrankensälen einfanden. So wirkte denn auch Bürgermeister Jürgen Götz etwas ratlos, dass dieses Mal weniger als die Hälfte ihre Solidarität zur Ortsgemeinschaft bekundeten.

    Auch das Ortsoberhaupt zollte allen Vereinsvertretern seinen Respekt, die verlässlich in unzähligen Arbeitsstunden immer und immer wieder die in den Vereinen anfallenden Aufgaben und Aktivitäten Woche für Woche, Tag für Tag, so der Gesellschaft ein menschliches Gesicht geben und zur hohen Wohn- und Lebensqualität des Ortes beitragen.

    Der Gemeindehaushalt, so der Bürgermeister, leiste durch erhebliche Zuschüsse seinen Beitrag zu den erfolgreichen Aktivitäten der Vereine. Sportstätten, Veranstaltungs- und Proberäume würden von der Gemeinde zu günstigen Konditionen vorgehalten.

    Von: Dieter Gürz für das Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim

    Der Kirchgang der Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und dem anschließendem Frühschoppen in den Mainfrankensälen ist schon seit über 30 Jahren eine zur Tradition gewordene Veranstaltung im Jahreskalender der Gemeinde Veitshöchheim. Foto: Dieter Gürz
    Die Teilnehmer am Kirchgang der Vereine kamen in den Genuss eines Ohrenschmauses durch den Musikverein Veitshöchheim unter der Leitung von Stefan Wagner in der Kirche und anschließend beim geselligen Beisammensein in den Mainfrankensälen. Foto: Dieter Gürz
    Zusammen zu feiern, wie jetzt nach dem Kirchgang der Vereine, ist nach den Worten des Ortsoberhaupts das Sahnehäubchen auf dem Alltag. Schließlich gehe es auch in einem Verein nicht nur um die satzungsmäßigen Ziele, sondern auch um das Miteinander und die Geselligkeit. In diesem Sinne bat er alle, mit ihrer wichtigen und wertvollen Arbeit nicht nachzulassen, sondern nachhaltig weiterzumachen. Zusammen zu feiern wie nach dem Kirchgang der Vereine in den Mainfrankensälen, im Bild die Vertreter der Sportschützenfamilie, ist ein „Sahnehäubchen“ im Alltag. Denn in einem Verein geht es nicht nur um die satzungsmäßigen Ziele, sondern auch um das Miteinander und die Geselligkeit. Foto: Dieter Gürz

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