• aktualisiert:

    Veitshöchheim

    Spannende Detektiv-Geschichten für Kinder

    Der Kinder- und Jugendbuch-Autor Fabian Lenk war in der Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof zu einer Lesung vor Grundschülern zu Gast. Foto: Dieter Gürz

    Mit Fabian Lenk konnte die Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof einen weltweit bekannten Kinder- und Jugendbuch-Autoren zu einer Lesung willkommen heißen. Der Autor las in einer ersten Runde vor den Grundschülern der Klassen 2a und 2c aus seinem neuesten von Sabine Sauter illustrierten Kinder-Buch „Die Natur-Detektive - Geheimnisvolle Spuren im Wald“ vor. Die Klassen 2b und 2 d bekamen in der zweiten Runde eine andere Detektiv-Geschichte zu hören.

    In den Büchern des 55-Jährigen spiegeln sich seine Erfahrungen als Redakteur und seine Rechercheroutine wider. Seine Geschichten verknüpft er mit spannenden Orten,  historischen und geografischen Sachinformationen oder neuerdings wie bei „Die  Meisterdetektive“ mit der Natur. In der Geschichte erleben vier clevere Kinder, die sich Pfifferlinge nennen, im Wald große Abenteuer. Von den Szenen, die Lenk vorlas, waren die Kinder fasziniert. Sie erfuhren viel über den Wolf, wie er aussieht und dass man vor ihm keine Angst haben muss.

    Neugierig auf das Buch

    Die Lesung erfüllte den Zweck, die Schüler auf sein Buch neugierig zu machen. Denn sogleich schossen die Hände nach oben von den Kindern, die wissbegierig als erste das Buch zum Lesen ausleihen wollten. Und es entstand ein reger Diskurs.

    Eifrig nutzten die Schüler die Gelegenheit, dem Buchmacher Fragen zu stellen, beispielsweise wie die Bilder in seinen Büchern entstehen, wie er auf die Ideen für ein Buch komme. Diese seien, so Lenk, das allerwichtigste. Er gebe selbst viele Seminare und Kurse, wie man ein Buch schreibt. Das sei ein Handwerk, das man lernen kann. Was er aber nicht vermitteln könne, sei, Ideen zu haben.  Schließlich gab der Autor den Schülern Tipps, wie man selbst eine Geschichte schreibt: Nicht sofort drauf losschreiben, sondern eine kleine Gliederung, eine Mindmap machen und quasi als  „roter Faden“ zu überlegen, was passiert am Anfang, in der Mitte und am Schluss.

    Begehrte Autogramme

    Auf die Frage, wie man zum Buchschreiber werde, sagte dieser, man müsse dies nicht extra studieren. Das sei in einem drin oder auch nicht. Es sei viel zu riskant, sich als Schriftsteller zu betätigen, ohne einen anderen Beruf zu haben.  Er gehöre zu den seltenen Autoren, die vom Schreiben ihrer Bücher leben können. Heiß begehrt waren am Schluss die Autogramme des freischaffenden Künstlers.

    Von: Dieter Gürz für die Grundschule Veitshöchheim

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!