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    Würzburg

    Sportliche Begegnung in der Partnerstadt Rochester

    Die Mix-Staffel im Morgengrauen vor dem Start in der Partnerstadt Rochester. Foto: Christoph Hoffmann

    Pünktlich zum ersten Start über fünf Kilometer trafen 16 Würzburger Sportler in der US - Partnerstadt  am Ontario-See ein.  Gerufen hatte die Stadt Rochester zu ihrem Lauf-Event mit fünf Kilometer, Marathon, Halbmarathon sowie Staffel-Marathon als Gegeneinladung zum vergangenen Jahr, als eine amerikanische Läufergruppe am 30. Würzburger Residenzlauf teilnahm.

    Gemeinsame Mix-Staffeln

    Das Besondere an der Sportbegegnung war die Idee, vier Deutsch-Amerikanische Staffeln ins Rennen zu schicken, um möglichst viele persönliche Freundschaften zu ermöglichen.  Eine dieser Mix-Staffeln konnte auch in der Wertung der Masters-Kategorie den Sieg feiern und auch die anderen Staffeln schlugen sich prächtig unter insgesamt 135 angetretenen Teams.  Bim Einzelwettbewerb des Halbmarathons konnte Thomas Götzelmann sogar seine Altersklasse gewinnen.

    Daraufhin erreichte die Gruppe beim Rathaus-Empfang in Rochester ein überraschendes Glückwunsch-Schreiben von OB Christian Schuchardt aus der Heimat, der die Fahrt der Würzburger in den Medien verfolgt hatte.

    Reichhaltiges Programm

    Die Gastgeber, allen voran der Partnerschafts-Beauftragte Dean Ekberg und Lori Hosmer vom lokalen Lauf-Club sorgten für eine hochkarätiges Programm, das unter anderem eine Tagesfahrt an die Niagara-Fälle, eine Bus-Tour an den Seneca See mit dem Besuch zweier Weingüter inclusive „Wine-Tasting“, den Besuch des Kodak-Eastman Museums und der Genesee Brauerei beinhaltete.

    Spätzle und Bionade

    Der „Rochester Schwaben Verein“ lud zu einem Treffen, wo teilweise noch in deutscher Sprache Lebensläufe der Einwanderer erzählt wurden.  Heute noch hat der Club eine deutschsprachige Gesangsgruppe, pflegt das Schuhplatteln und veranstaltet Weinfeste. Für die Gäste aus Würzburg hatte man extra Bionade aus der Rhön und bayerisches Bier einfliegen lassen. Spätzle gab es selbstverständlich auch.

    Ein besonderes Erlebnis war die „Pedal-Tour“, die auf einem Großraum-Fahrrad mit Theke eine Stadtführung der besonderen Art mit anschließendem Einkehrschwung anbot.         

    Finanzierungshilfe aus Sommerhausen

    Einen großen Anteil an der Finanzierung der Kosten vor Ort hat die „Schmitt Foundation“, eine Stiftung  des ausgewanderten Kilian Schmitt aus Sommerhausen, die komplett die Hotelkosten übernommen hatte. Der Lauf Club „Fleet Feet“ bezahlte die Startgebühren und die Stadt Rochester übernahm das erste informelle Treffen der Staffelläufer im „Unter Biergarten“, das Abschluss-Diner, sowie die Wein-Tour.

    Sportamtsleiter Jens Röder und BSJ-Vorsitzender Christoph Hoffmann luden nach soviel Gastfreundschaft die Staffelläufer aus Rochester erneut zum  Residenzlauf ein. Die intensive Begegnung hatte untereinander zu vielen Freundschaften geführt, so dass diese Verbindung in die USA eine dauerhafte werden wird.

    Die Reise der Würzburger Gruppe fand ihren Abschluss in New York. Die US-Metropole konnte man bei bestem Wetter ausführlich erkunden.  Zu Fuß, per Boot oder auch Hubschrauber konnte man viele Eindrücke dieser sehenswerten Stadt mitnehmen.

    Als letzte Gegeneinladung steht heuer noch in drei Wochen der „Great South Run“ in Caens Partnerstadt Portsmouth auf dem Programm, wo man gemeinsam mit den Sportlern aus der Normandie am zehn Meilen Lauf teilnehmen wird.

    Von: Christoph Hoffmann für die Laufgemeinschaft Würzburg

    Gruppenbild beim Rathaus-Empfang. Foto: Michael Leach
    Internationale Teams gemeinsam im Ziel. Foto: Christoph Hoffmann

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