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    Gerbrunn

    Wiedersehen nach 25 Jahren

    Sie trafen sich nach 25 Jahren wieder und spielten Fußball (vorne, von links): Michel Nöth, Alexander Rüth, Michael Bartle, Helmut Schweitzer, Achim Moser, Bernd Hübner; (hintere Reihe von links): Stefan Hofmann, Thomas Bieber, Ralf Stegmüller, Frank Kuchler, Georg Höfling, Stefan Fries, Peter Höfler. (Nicht abgebildet: Manfred Fleischmann, Michael Zundel, Michael Wolfshörndl, Horst Kern, Walter Rothaug, Thomas Schulz, Martin und Thomas Stockmann, Gunter Firnekaes, Hartmut Glaser, Stefan und Claus Künzinger, Nader Tawassoli, Trainer Klaus Wirsing , Trainer Erwin Metzger. Foto: Reinhard Kies

    Anfang der 1990er Jahre waren sie die 1. Mannschaft des TSV Gerbrunn. Sie spielten  nicht in Bezirks-, Landes- und  Bayernliga wie ihre Nachfolger, sondern kämpften um Aufstieg und Abstieg in den unteren A- und B-Klassen. Sie waren Gerbrunner Jungs und ihre studentischen Freunde, die aus den Jugendmannschaften des TSV Gerbrunn hervorgegangen waren. Das hat sie zusammengeschweißt,  ihre Kameradschaft war bis heute von Dauer. Jetzt trafen sie sich nach 25 Jahren wieder, spielten Fußball – ihre alte Leidenschaft – gegen jüngere Mannschaften des TSV Gerbrunn, feierten miteinander und hatten sich viel zu erzählen. Der damalige Fußballabteilungsleiter Reinhard Kies und Stefan Hofmann, langjähriger Mannschaftskapitän, hatten zu dem Treffen eingeladen. Fast alle ehemaligen Spieler waren gekommen, um sich wiederzusehen. Es war ein fröhliches Fest, auch Männer um die 50 Jahre können sich richtig freuen.

    Der Fußball hat ihre berufliche Ausbildung und Karriere nicht behindert: Lehrer und Schulrektoren, Journalisten und Winzer, Geschäftsführer namhafter Firmen , Vertriebsleiter , Poliere und diplomierte Kaufleute, selbständige Unternehmer , Zahnärzte, qualifizierte Handwerker und tüchtige Berufs- Feuerwehrkommandanten sind sie geworden -, und jetzt saßen sie beieinander, flachsten übereinander, lachten, scherzten, nahmen sich- wie damals- nicht ganz so ernst. Und das machte sie so sympatisch, das zurückliegende Vierteljahrhundert schien gar nicht vergangen zu sein.

    Der derzeitige TSV-Vorstand, Herr Köln und Frau Best, Herr und Frau Eckhold und weitere Mitarbeiter sorgten sich vorbildlich um das leibliche Wohl bei dieser Wiedersehens-Feier. Sie kannten die aus ganz Bayern angereisten ehemaligen Spieler gar nicht und waren gleichwohl bereitwillige Gastgeber.

    Es ist schön, dass der Fußball nicht nur die Massen in den großen Stadien begeistert, sondern auch „ganz unten“, in den kleinen Städten und Gemeinden – wie in Gerbrunn – die Menschen zueinander führt und über viele Jahre hin miteinander verbindet.

    Von: Reinhard Kies, 2. Bürgermeister, für den TSV Gerbrunn

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