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    Würzburg

    Leserforum: Radweg verschwindet im Nichts

    Zu "Mehr Platz für Radler im Frauenland und in der Zellerau" vom 8. Mai erreichte die Rdaktion diese Zuschrift: 

    "In diesem Abschnitt mit Gefälle schwimmen Radlerinnen und Radler künftig auf der Fahrbahn mit." Mit diesem Zitat aus dem Artikel "Mehr Platz für Radler im Frauenland und in der Zellerau", sollen die Radfahrer eine Verbesserung ihrer Situation in Würzburg erfahren. Was ist das für eine Verbesserung, wenn ich künftig nicht mehr auf einem Radweg fahren kann, sondern zwischen dem gesamten motorisierten Verkehr "schwimmen soll"?

    Im selben Artikel wird darauf hingewiesen, dass "anders als beim bisherigen Radweg ….. dadurch die Gefahr durch so genannte Dooring-Unfälle mit aussteigenden Pkw-Insassen deutlich reduziert" würde für die stadtauswärts fahrenden Radfahrer.

    Stadteinwärts fahrende Radler könnten dafür bei diesen "so genannten Dooring-Unfällen" jetzt nicht mehr auf dem Radweg, sondern direkt unter den Rädern der sonstigen Verkehrsteilnehmer landen.

    Was hat sich der Stadtrat 2016 wohl gedacht, als er das Radverkehrskonzept verabschiedete? Wahrscheinlich, dass sich diese Lösung des Ausbaus von Radachsen in Würzburg bestens in das bisherige Konzept einfügt. Hier handelt es sich wieder einmal um einen Würzburger Radweg, der aus dem Nichts kommt oder im Nichts verschwindet.

    Theo Wahler
    97074 Würzburg

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    Bearbeitet von Andreas Köster

    Kommentare (2)

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