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    Gramschatz

    Mähdrescher-Brand in Gramschatz: 350 000 Euro Schaden

    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz.
    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz. Foto: Irene Konrad

    Der Mähdrescher eines Landwirts geriet am Sonntagmorgen bei der Ernte von Ackerbohnen auf einem Feld in der Gemarkung Gramschatz in Brand. Kurz nach 9 Uhr wurden die umliegenden Feuerwehren per Funk zur Brandbekämpfung alarmiert.

    Auf dem trockenen Ackerland und in unmittelbarer Nähe zum Waldrand des Gramschatzer Wald hätte ein gefährlicher Flächen- und Waldbrand entstehen können. Die Ausbreitung des Brandes konnte dank des raschen Umpflügens des Ackers in einem Kreis rund um den brennenden Mähdrescher und dank der Umsicht der freiwilligen Feuerwehr zum Glück verhindert werden.

    Bei der Anfahrt hatten die herbeigerufenen Feuerwehrleute schon von weitem eine hohe Rauchsäule gesehen, die vom Mähdrescher ausging. Im Einsatz waren Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren aus Gramschatz, Rimpar, Hausen, Erbshausen, Arnstein und Bergtheim. Sie brachten den Brand zum Glück zügig unter Kontrolle.

    Die Feuerwehren sicherten zunächst die Einsatzstelle ab und setzten dann ihre Atemschutzgeräteträger und ihre wasserführenden Löschfahrzeuge ein. Insgesamt dauerte der Brandeinsatz etwa vier Stunden. Einsatzleiter war Kreisbrandmeister Markus Fleder aus Rimpar. Vor Ort waren neben den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr auch Kräfte der Polizei und des Rettungsdienstes.

    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz.
    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz. Foto: Rainer Keller

    Personen kamen nicht zu schaden, aber das Führerhaus ist komplett ausgebrannt. Das Feuer ist vermutlich beim Dreschen aufgrund eines technischen Defekts im Bereich der Hinterräder ausgebrochen. Der Fahrer hatte zunächst versucht, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu ersticken. Der Gesamtschaden liegt bei rund 350.000 Euro.

    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz.
    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz. Foto: Irene Konrad
    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz.
    Mähdrescher-Brand bei Gramschatz. Foto: Rainer Keller
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