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    Rottendorf

    Photovoltaik-Anlage entlang der Autobahn kann gebaut werden

    Der Bebauungsplan für eine Photovoltaik-Anlage, die die Firma Belectric aus Kolitzheim entlang der Autobahn A 7 plant, ist endgültig auf den Weg gebracht. Mit dem Satzungsbeschluss hat der Rottendorfer Gemeinderat die letzte Hürde des Verfahrens genommen. Im April und Mai waren die Planunterlagen nochmals für Stellungnahmen öffentlich ausgelegt. Die Aufstellung des Bebauungsplans für das Sondergebiet läuft bereits seit Juli 2015. Ursprünglich sollte die nun auf knapp fünf Hektar angelegte Anlage deutlich größer werden. Ein von der Autobahndirektion geplanter Parkplatz führte jedoch zu der Begrenzung des Projekts. Hierfür werden schon bald erste Bauschritte durchgeführt. Mehrere Bohrungen auf beiden Seiten der Autobahn sollen den Untergrund genauer erfassen.

    Die geplante Photovoltaik-Anlage ist so ausgelegt, dass sie nach dem Ende ihrer Nutzung problemlos zurückgebaut und die Fläche wieder als Acker- oder Grünland genutzt werden kann. An den Rändern sind als Abgrenzung Blühstreifen vorgesehen. Sie dürfen nun nach einigen Jahren umgebrochen werden. Dies ist nötig, damit die Flächen nicht dauerhaft aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen werden müssen. Kritik an der auf freier Fläche geplanten Anlage kommt vom Bund Naturschutz, der die Technologie zwar grundsätzlich befürwortet, aber empfiehlt, die Solarmodule zunächst auf Dächern zu installieren. Der Vorschlag, einen Pendlerparkplatz zu überdachen und mit einer Photovoltaikanlage zu versehen, ist in Rottendorf jedoch nicht umsetzbar.

    Für Flächen, die innerhalb eines Streifens von 110 Metern längs einer Autobahn entstehen, kann der Bauherr auf eine besondere Förderung zurückgreifen. Auf Rottendorfer Gemarkung sind derzeit keinen größeren Flächen entlang der Verkehrswege für die Stromerzeugung mithilfe der Sonne vorgesehen. Der Rat hat entsprechende Initiativen, entlang der Eisenbahn zu bauen, abgelehnt.

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