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    Würzburg

    Podcast "Freilich Würzburg": Ist Plakatierer Börni ein beneidenswerter Lebenskünstler?

    Viele Würzburger dürften ihn schon mal auf seinem Lastenrad gesehen haben: Börni, lange graue Haare, meist barfuß und plakatiert in der Stadt. Steckt in ihm ein beneidenswerter Lebenskünstler?
    Börni ist Straßenplakatierer wohnt in Würzburg im Dencklerblock. Im Podcast 'Freilich Würzburg' interviewt Moderatorin Johanna Juni den Lebenskünstler.
    Börni ist Straßenplakatierer wohnt in Würzburg im Dencklerblock. Im Podcast "Freilich Würzburg" interviewt Moderatorin Johanna Juni den Lebenskünstler. Foto: Johanna Juni

    Börni, der Plakatmann oder auch "Tangaman", ist einer der Charaktere, die in Würzburg zum Stadtbild irgendwie dazugehören und der vielen Würzburgern bestimmt schon mal bei seinen Streifzügen durch die Stadt aufgefallen ist. Mit den langen weißen Haaren, geringelten Strumpfhosen und seinem bunt bemalten Lastenfahrrad sticht er jedem Passanten sofort ins Auge. Doch wer ist dieser Mann eigentlich? In der neuen Podcast-Folge von "Freilich Würzburg" spricht Moderatorin Johanna Juni mit dem Würzburger Original - viele Lacher sind garantiert. Doch Vorsicht: Nicht alles, was Börni erzählt, darf man für bare Münze nehmen.

    Sein Beruf als Plakatierer bringt es mit sich, dass Bernhard, den aber alle nur Börni nennen, viel in Würzburg unterwegs ist und ständig auf Leute trifft. Auf der Straße wird er aufgrund seines aus dem Rahmen fallenden Aussehens immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert. "Halb Würzburg hält mich für homosexuell", sagt er und ist wohl auch etwas amüsiert darüber. Die Jugendlichen in der Stadt würden ihn ohnehin nur unter seinem Straßennamen "Tangaman" kennen - aufgrund einer gewissen Klamottenvorliebe.

    Von sich selbst behauptet Börni, er sei ein "arbeitsscheues Individuum" und schon seine Oma habe ihm prophezeit, zwar lustige Ideen zu haben, damit aber niemals auch nur eine Mark zu verdienen. Er habe sogar in zwei unabhängigen Intelligenztests herausgefunden, lediglich zu den untersten sieben Prozent der Weltbevölkerung zu gehören.

    Das mag man kaum glauben. Hört man dem selbsternannten "Hallodri" im Podcast zu, spricht er doch recht eloquent und garniert seine Erläuterungen mit selbstironischen Finten. Wie er zum Straßenplakatieren gekommen ist, wird aber schnell klar: Er macht einfach das, worauf er Lust hat. Ob er dabei glücklich ist oder doch lieber schampusschlürfend daheim sitzen würde, erfahren die Hörer im Podcast.

    Fragen und Anregungen nimmt Johanna Juni gerne jederzeit entgegen. Entweder auf Instagram, Facebook oder per Mail an freilich-wuerzburg@mainpost.de

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