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    Rimparer Westumgehung: Bangen um die Finanzierung

    Die Planungen für die Rimparer Westumgehung laufen weiter. Bei der Zweiten Auslegung zum Planfeststellungsverfahren für die Westtrasse waren nochmals 23 Stellungnahmen und eine private Einwendung eingegangen, die es im Gemeinderat abzuwägen galt.

    Der Markt Rimpar hat die Auslegung für den verantwortlichen Landkreis, den Vorhabenträger, auf dessen Bitte übernommen. Wie Marco Göbet, der Leiter des Bauamts, mitteilte, gab es kaum neue Aspekte. Die Änderungen betrafen den Kreisverkehr, der so verschoben wurde, dass das Firmengelände Reinfurt nun nicht mehr berührt wird. Auch soll ein Wendehammer für die angrenzende Beamtensiedlung entstehen und darunter ein Regenrückhaltebecken.

    Der Rimparer Marktgemeinderat hat mit breiter Mehrheit zugestimmt. Nur die beiden Vertreter der IGU-RL stimmten dagegen. Wolfram Bieber bezweifelte, dass vor dem Hintergrund der "aktuellen Lage" und der angespannten Finanzlage Rimpars die Finanzsicherung gesichert ist. Mit einem weiteren Zuschuss von Landkreis oder Freistaat ist seiner Einschätzung nach nicht zu rechnen. Der Landkreis habe zudem zur Bedingung gemacht, dass sowohl Süd- als auch Westumgehung gebaut werden. Baulastträger ist der Landkreis. Rimpar müsse jedoch für einen Teil der Kosten aufkommen. Bürgermeister Burkard Losert betonte, dass die Marktgemeinde bereits in Vorleistung gegangen sei. Auch scheint es, wie von Harald Schmid (SPD) in der Sitzung vorgebracht, eine positive Einschätzung des Kreiskämmerers Rainer Künzig gegeben zu haben.

    Laut Bürgermeister Losert war der Beschluss des Marktgemeinderats ein wichtiges, positives Signal an die Kreisgremien. Nun sei der Landkreis am Zug. Entscheidend sind in den kommenden Monaten der Bauausschuss des Landkreises beziehungsweise der Kreistag, die sich nochmals mit der Umgehung befassen.  

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