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    Theilheim

    Schleuderpartie bei starkem Regen. Was war der Grund?

    Während der Aufnahme eines Unfalls auf der A3 bei Theilheim Samstagnacht bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer.
    Während der Aufnahme eines Unfalls auf der A3 bei Theilheim Samstagnacht bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer. Foto: Symbolbild/Markus Drossel

    Ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg war am Samstagnacht gegen 23 Uhr auf der A 3, kurz nach der Anschlussstelle Randersacker, in Richtung Nürnberg unterwegs. Während eines Wolkenbruchs geriet sein Fahrzeug ins Schleudern, prallte sowohl rechts, als auch links in die Leitplanken und kam im vierspurigen Bereich auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen, heißt es im Pressebericht der Verkehrspolizeiinspektion Biebelried.

    Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer

    Der BMW wurde durch den Unfallverlauf massiv beschädigt. Ein verloren gegangenes Rad wurde durch ein nachfolgendes Fahrzeug überfahren. Dabei wurde an dem nachfolgenden Fahrzeug die Ölwanne aufgerissen, weshalb sich das Öl auf der gesamten Autobahn verteilte.

    Die hinzugerufene Feuerwehr Randersacker kam zur Absicherung und Reinigung des Autobahnteilstückes zum Einsatz.  Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest ergab  eine Atemluftalkoholkonzentration von 0,22 Milligram pro Liter.

    Dieser Wert führt laut Polizei bei einem Unfallgeschehen zu einem Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen „Gefährdung im Straßenverkehr infolge Alkohol“. Zudem verletzte sich der Unfallverursacher selbst, denn er zog sich ein Schleudertrauma zu.

    Die Autobahn war für die Reinigungsarbeiten etwa 30 Minuten gesperrt. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden von mindestens 14 000 Euro entstanden.

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    Bearbeitet von Ernst Lauterbach

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