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    Veitshöchheim

    Gymnasiasten in Taizé

    Jugendliche des Gymnasiums Veitshöchheim waren über Christi Himmelfahrt in Taizé. Zusammen mit Schülern des Deutschhaus-, Friedrich-Koenig-, Röntgengymnasiums Würzburg und des Balthasar-Neumann-Gymnasiums Marktheidenfeld verbrachten sie dort vier Tage. Foto: Hans-Georg Barsch

    Schon zum 16. Mal waren Jugendliche des Gymnasiums Veitshöchheim über Christi Himmelfahrt in Taizé. Zusammen mit Schülern des Deutschhaus-, Friedrich-Koenig-, Röntgengymnasiums Würzburg und des Balthasar-Neumann-Gymnasiums Marktheidenfeld verbrachten sie vier Tage in diesem kleinen Ort in Burgund, der für seine besondere spirituelle Atmosphäre und jugendgemäße Reflexion des christlichen Glaubens bekannt ist.

    Drei Gebetszeiten am Tag

    Diesmal waren laut Michael Kerber, Lehrkraft am Gymnasium Veitshöchheim und Hauptkoordinator der Fahrt, „insgesamt 157 Teilnehmer dabei, die sich auf drei Gebetszeiten am Tag, einfachste Unterkunft, einfaches Essen, Bibellektüre und wunderschöne Gesänge“ eingelassen haben. Die neun Lehrkräfte der verschiedenen Schulen wurden bei der Betreuung der Jugendlichen durch mehrere ehemalige Schüler der einzelnen Schulen unterstützt, von denen die älteste selbst das erste Mal bereits 2005 an der Taizéfahrt teilgenommen hatte: „Die Fahrt hierher gehört irgendwie zu meinem Jahresablauf dazu“, erklärt Anna, die extra aus Wien angereist war.

    Wie Baden in christlicher Spiritualität

    „Was mich in Taizé jedes Jahr wieder begeistert, ist der Teamgeist, mit dem die Jugendlichen die ihnen zugewiesenen Dienste wie Essensausgabe, Spülen oder Müllsammeln übernehmen und dabei fröhlich und entspannt sind“, sagt Kerber. „Außerdem kommt es vor, dass Leute, die seit Jahren keine Kirche von innen gesehen haben, nachts bis 2 Uhr zum Singen und Beten in der Kirche bleiben. Taizé ist wie Baden in christlicher Spiritualität. Ich kann natürlich nicht in den einzelnen Menschen hineinschauen, aber ich bin mir sicher, dass hier sehr viele Jugendliche eine spirituelle oder religiöse Seite an sich entdecken, die sie vorher nicht kannten. Das, und wie hier der Blick für den Mitmenschen und einen entsprechenden Umgang miteinander geschärft wird, ist den ganzen organisatorischen Aufwand wert."

    Von: Michael Kerber für das Gymnasium Veitshöchheim

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