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    Würzburg

    Volksbund gedenkt Ende des Zweiten Weltkrieges

    Bayernweit erinnert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an diesem Freitag, 8. Mai, an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren und gedenkt der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. In Würzburg legt Regierungspräsident Eugen Ehmann als Bezirksvorsitzender des Volksbundes gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und General Michael Podzus einen Kranz auf der Kriegsgräberstätte des Hauptfriedhofes nieder, wie es in einem Presseschreiben heißt.

    Dort ruhen größtenteils Opfer des Zweiten Weltkrieges, die vom Volksbund 1951/52 in einer Umbettungsaktion aus mehr als 50 Städten und Gemeinden in Unterfranken aus provisorischen Gräbern geborgen und in Würzburg dauerhaft beigesetzt wurden. Ehmann betonte, dass Kriegsgräberstätten Menschen aller Generationen die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft vor Augen führen. Allein in Unterfranken ruhen mehr als 12 000 Opfer beider Weltkriege.

    Zahlreiche Veranstaltungen mussten in den vergangenen Wochen  wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Umso wichtiger sei es nun, das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg und seine Folge wachzuhalten, so die Meldung weiter.

    Der Zweite Weltkrieg hat mehr als 60 Millionen Menschenleben gefordert, darunter 6,3 Millionen Deutsche. Seit 1954 kümmert sich der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung um die deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland – auf den 832 Anlagen in 46 Ländern ruhen mehr als 2,8 Millionen Tote. 

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    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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