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    Würzburg

    Wegen Corona: Der Kultur-Keller Z87 bittet um Unterstützung

    Auch für den Kultur-Keller Z87 auf dem Bürgerbräu-Gelände ist eine Rückkehr zum Veranstaltungsbetrieb nach der Corona-Krise unsicher. Eine Crowdfunding-Aktion soll helfen.
    Steht der Kultur-Keller vor dem Aus? Der Förderverein möchte dies verhindern und hat eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen.
    Steht der Kultur-Keller vor dem Aus? Der Förderverein möchte dies verhindern und hat eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen. Foto: Johannes Kiefer

    Das Würzburger Bürgerbräu-Gelände entwickelte sich vor der Corona-Krise immer weiter zum Kreativquartier. Erst im Oktober 2019 hat das Areal neben dem Central-Kino einen Konzertkeller dazu gewonnen. Doch auch hier ist eine Rückkehr zum Veranstaltungsbetrieb nach der Krise unsicher. "Wir wollen, sobald es geht, wieder die Türen öffnen. Unser Überleben ist aber in Gefahr, da wir für Fixkosten aufkommen müssen", heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Deshalb sucht der gemeinnützige Förderverein der kulturellen Vielfalt im Keller Z87 e.V. nach Unterstützern und hat in Zusammenarbeit mit dem Unterstützer StartNext eine Aktion ins Leben gerufen.

    Die Keller Z87 Genossenschaft arbeite nicht gewinnorientiert, sondern möchte Würzburg eine Fläche bieten, um die kulturelle Vielfalt der Stadt auszubauen, heißt es weiter. Er biete vor allem Künstlern, die noch keine große Halle füllen können, eine Bühne. "Kultur ist gerade in Krisenzeiten etwas, das  Menschen verbindet", macht Uwe Dolata, Mitgründer des Kellers, auf dessen Website deutlich. "Wir haben bisher keine Rücklagen. Ohne die Hilfe von Menschen, denen kulturelle Vielfalt genauso wichtig ist, geht es nicht."

    Ziel: Personalkosten decken

    Unter www.startnext.com/Keller-Helden-gesucht bittet der Förderverein um Spenden. "Jeder Euro hilft uns, unseren Keller Z87 am Leben zu halten!", steht dort unter anderem geschrieben. Bis zum 15. Juni ist der Finanzierungszeitraum bislang angesetzt. Das Ziel ist es, 10 000 Euro zu erreichen. Mit diesem Geld sollen vor allem die Personalkosten gedeckt werden. Weiterhin soll auch geholfen werden, für die übrigen Fixkosten, wie Nebenkosten oder Versicherungen, aufkommen zu können. Insgesamt sei dies ein Betrag von etwa 100 000 Euro pro Jahr.

    Als Dankeschön erwartet die Spender entweder eine Spendenquittung fürs Finanzamt (bei Spende nach eigener Höhe), eine Jahresmitgliedschaft im Förderverein (bei 5 Euro-Spende), einen frei übertragbaren Gutschein für den Besuch eines Konzerts eigener Wahl (bei 15 Euro-Spende) oder einen Gutschein für 24 Stunden Keller-Miete für eine eigenen Veranstaltung (bei 1000 Euro-Spende). 

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