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    Bullenheim

    Weinfest an Himmelfahrt fällt aus

    Weinprinzessin Sarah Schmidt pflanzte zusammen mit ihrem Vater Reinhard Schmidt eine Zwetschge.
    Weinprinzessin Sarah Schmidt pflanzte zusammen mit ihrem Vater Reinhard Schmidt eine Zwetschge. Foto: Lena Schmidt

    Die Bullenheimer Winzergemeinschaft hat lange gewartet mit der Entscheidung. Schließlich besitzt das Bullenheimer Weinfest, das traditionell an Christi Himmelfahrt beginnt, einen gewissen Kultstatus. Doch jetzt ist klar, das Fest findet heuer wegen der Corona-Pandemie nicht statt.

    "Es hat auch keinen Wert", meinte der Vorsitzende der Winzergemeinschaft Bullenheim, Robert Kistner. Auch wenn alles im Freien stattfindet, es seien zu viele Menschen. Auch in den Weinbergen, wo während der Weinfesttage und vor allem an Himmelfahrt gerne auf dem Lehrpfad gewandert wird und die Bullenheimer Weine verkostet werden können. "Nicht kalkulierbar, planbar oder überwachbar", fasst Kistner zusammen.

    Kurz bevor wegen Corona alles heruntergefahren wurde, hat Bullenheim noch seine neue Weinprinzessin Sarah Schmidt gekrönt. Die pflanzte dann auch mit ihrem Vater Reinhard Schmidt, stellvertretender Vorsitzender der Winzergemeinschaft, den Baum für Frankens Weinberge, wiederum eine Zwetschge. Sie fand ihren Platz in der Weinlage Paradies. Zur Pflanzaktion kommen sonst immer mehr Leute, wegen Corona fand sie so zu sagen im engsten Familienkreis statt.

    Die Aktion Baum für Frankens Weinberge ist ein Projekt des Arbeitskreises "Franken – Wein.Schöner.Land!" des Fränkischen Weinbauverbandes. Sie hat inzwischen das Ziel, die Zwetschge in den Weinbergen vermehrt zu pflanzen und die Reblandschaft Frankens dadurch noch attraktiver und erlebnisreicher zu gestalten. Mit der Ausgabe von je einem Zwetschgenbaum an die Winzervereine in Franken sind alle Winzer eingeladen, in Zukunft die Zwetschge verstärkt in ihren Weinbergen zu pflanzen und so das Landschaftsbild zu bereichern.

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