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    Würzburg: WVV blickt zufrieden auf das Jahr 2019

    Für die WVV lief das vergangene Jahr gut. Über welche Entwicklung man besonders zufrieden ist und wie es aktuell in der Coronakrise aussieht.
    Der Verlust der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) stieg im Vergleich zum Vorjahr auf rund 16,3 Millionen Euro an.  Die Zahl der Fahrgäste erhöhte sich mit 32,2 Millionen im Vergleich zum Vorjahr leicht.
    Der Verlust der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) stieg im Vergleich zum Vorjahr auf rund 16,3 Millionen Euro an. Die Zahl der Fahrgäste erhöhte sich mit 32,2 Millionen im Vergleich zum Vorjahr leicht. Foto: Daniel Peter

    Mehr als nur Strom und öffentlicher Nahverkehr: Unter der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) laufen viele Stränge in der Domstadt zusammen. Und für das Unternehmen läuft es gut, wie Geschäftsführer Thomas Schäfer am Freitagmittag bei einer Pressekonferenz verraten hat. Im Jahr 2019 konnte der WVV-Konzern ein positives Jahresergebnis von 2,5 Millionen Euro verbuchen. Für das Jahr 2018 war es noch eine Million Euro. Der Anstieg ist laut WVV insbesondere auf die deutlich höheren Erlöse aus dem Stromgeschäft zurückzuführen.

    Viel Geld floss in Investitionen

    Für den Konzern bedeutete dies, mächtig an der Investitionsschraube drehen zu können. Der Investitionswert lag bei 70,3 Millionen Euro. Dieser Betrag ist laut Schäfer in den vergangenen 15 Jahren noch nie höher gewesen. Darunter fallen die Neuanschaffung von 18 neuen Straßenbahnen, die Eröffnung des Skyline Hill Centers am Hubland oder auch die Modernisierung des Heizkraftwerks an der Friedensbrücke. "Mit dem Konzernergebnis können wir durchaus zufrieden sein", so Schäfer.

    WVV Chef Thomas Schäfer blickt zufrieden auf das vergangene Jahr. Die Corona-Krise wird aber auch nicht spurlos an dem Unternehmen vorbei gehen.
    WVV Chef Thomas Schäfer blickt zufrieden auf das vergangene Jahr. Die Corona-Krise wird aber auch nicht spurlos an dem Unternehmen vorbei gehen. Foto: Thomas Obermeier

    Dennoch stelle die aktuelle Corona-Pandemie auch den Konzern vor große Herausforderungen. Teilweise brachen die Fahrgastzahlen im ÖPNV um bis zu 90 Prozent ein. "Das ist schon ein irrer Wert", sagte Schäfer dazu. Auch bei der Würzburger Hafen GmbH rechnet er in diesem Jahr nicht mehr mit der Rückkehr zur Normalität. Im April, Mai und Juni legte kein einziges Flusskreuzfahrtschiff in Würzburg an, dementsprechend konnte der Konzern in dem Bereich auch keine Einnahmen erzielen. Die WVV rechnet insgesamt mit einem coronabedingten Defizit von sieben bis acht Millionen Euro - sollte es keine weiteren Coronawellen und Lockdowns geben. Schäfer gibt sich aber für die Zukunft optimistisch: "Wir sind kein Unternehmen, was zusammenzuckt, wenn es mal einen Rückschritt gibt."

    Ein ausführlicher Bericht über das Geschäftsjahr 2019 der WVV und den einzelnen Teilbereichen folgt.

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