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    Enoshima

    470er-Crew holt vierten Olympia-Startplatz für DSV

    470er
    Die 470er-Klasse beim Regattastart. Foto: Carsten Rehder

    Nach den schon gesicherten Startplätzen in den Disziplinen Laser, Laser Radial und 49er können nun auch die 470er-Frauen Kurs auf die olympische Regatta 2020 in Tokio nehmen. Dazu reichte der Crew vom Seglerhaus am Wannsee WM-Platz 16 im künftigen Olympia-Revier, in dem 1964 Willy Kuhweide seine olympische Goldmedaille im Finn Dinghy gewann.

    „Wir sind super-glücklich und die Erleichterung ist riesengroß”, sagte Steuerfrau Loewe. Dass ihre Crew den Startplatz fix hat, bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sie ihn auch selbst besetzen darf. Dieses Anrecht erwirbt die Crew, die sich in der dreiteiligen nationalen Ausscheidung bis 2020 durchsetzt.

    Anders als die Frauen scheiterte vorerst die württembergisch-bayerische Crew Simon Diesch/Philipp Autenrieth im Kampf der 470er um den olympischen Nationenstartrang als WM-16. Das Duo muss nun darauf hoffen, dass es die letzte Chance für Tokio 2020 bei der Weltcup-Regatta vor Genua im Frühjahr 2020 nutzt. Die WM-Entscheidungen über Titel und Medaillen fallen in Enoshima am Freitag ohne deutsche Beteiligung.

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