• aktualisiert:

    Frankfurt / Main

    DFL meldet Umsatzrekord im deutschen Profifußball

    Christian Seifert
    Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga: Christian Seifert. Foto: Arne Dedert

    Vor allem ein neuer Medienvertrag trug demnach 65 Prozent zum Wachstum bei. Für die Spielzeit 2016/17 hatte die DFL einen Umsatz von 4,01 Milliarden Euro vermeldet.

    Die Bundesliga sei „im Großen und Ganzen sehr gesund”, sagte DFL-Chef Christian Seifert der Wirtschaftszeitung. Der Profifußball sei über ein Jahrzehnt hinweg sechsmal stärker als die deutsche Wirtschaft gewachsen. Er räumte aber ein, dass manche Spielergehälter „tatsächlich schwer nachvollziehbar” seien.

    Liga-Chef Seifert bekräftigte zudem, im Frühjahr 2020 die Medienrechte neu vergeben zu wollen und daran „bereits seit einem Jahr” zu arbeiten. Die DFL habe neue Ideen entwickelt und rede mit dem Bundeskartellamt darüber. Zur Frage, ob er wieder wie zuletzt mit 80 Prozent mehr Erlöse in diesem Geschäft rechne, erwiderte Seifert: „Es geht ja nicht nach dem Prinzip Hoffnung.” Der abgekühlte Fernsehmarkt in England und Italien ist für ihn ein Warnzeichen: „Das sollte uns vorsichtig machen.”

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!