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    Düsseldorf

    Der 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Telegramm

    Jürgen Klinsmann
    Will mit Hertha endlich den ersten Sieg: Trainer Jürgen Klinsmann. Foto: Andreas Gora/dpa

    SITUATION: Nach zuletzt zwei Niederlagen wollen die Bayern den Abwärtstrend stoppen. Coach Flick fordert drei Siege zum Abschluss der Hinrunde. Werder gewann nur eines der letzten zehn Punktspiele.

    STATISTIK: Der FC Bayern gewann die letzten 20 Pflichtspiele gegen Bremen, darunter 17 in der Liga.

    PERSONAL: Coman (Knie) und der gesperrte Martínez verlängern Bayerns Ausfallliste. Alaba ist dagegen wieder fit. Bittencourt ist bei den Bremern nach einer Magen-Darm-Grippe fraglich.

    BESONDERES: Bayerns Lewandowski (218 Treffer) und Bremens Pizarro (197) sind die besten ausländischen Torschützen in der Liga-Historie.

    Hertha BSC - SC Freiburg (Samstag 15.30 Uhr)

    SITUATION: In seinem dritten Spiel als Hertha-Trainer muss für Klinsmann im Abstiegskampf der erste Sieg her. Auswärts wartet Freiburg seit drei Partien auf einen Erfolg, ist aber trotzdem noch mitten im Rennen um die Europapokalplätze.

    STATISTIK: Die Breisgauer haben seit fünf Partien nicht mehr gegen Hertha verloren, gegen keinen anderen Bundesligisten gibt es eine längere Positivserie. Unter Coach Streich gab es in elf Ligapartien nur eine Niederlage gegen die Berliner.

    PERSONAL: SC-Stammkeeper Schwolow wird weiter von Ersatzmann Flekken vertreten. Klinsmann hat die volle Auswahl, zuletzt kündigte er an, im Angriff wieder auf Lukebakio und Selke zu setzen.

    BESONDERES: Hertha droht die Einstellung eines Vereinsnegativrekords: Die vergangenen drei Ligaspiele vor heimischer Kulisse gingen verloren, vier Heim-Niederlagen nacheinander gab es zuletzt 2012.

    FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

    SITUATION: Nach dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale will der BVB in der Liga oben dabei bleiben. Mainz hofft auf Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

    STATISTIK: Die Bilanz spricht klar für Dortmund. Der Vizemeister gewann von den 26 bisherigen Bundesligaduellen 15 und verlor nur viermal.

    PERSONAL: Bei den Dortmundern kehrt Hummels nach Gelb-Rot-Sperre in die Innenverteidigung zurück. Bei Mainz fehlt Kapitän Latza (Rückenoperation), dafür ist Baku nach seiner Rot-Sperre wieder dabei. Der lange verletzte Stürmer Mateta hofft auf sein Comeback.

    BESONDERES: Der letzte Mainzer Erfolg liegt mehr als fünf Jahre zurück. Von den 28 Akteuren, die damals auf beiden Seiten zum Einsatz kamen, ist nur noch einer erneut dabei: FSV-Abwehrspieler Brosinski.

    1. FC Köln - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

    SITUATION: Bayer ist nach Siegen in München und gegen Schalke als Sechster im Aufwind. Köln hat unter dem neuen Trainer Gisdol nur einen Punkt aus drei Spielen geholt und ist Letzter.

    STATISTIK: Köln hat eine positive Heimbilanz gegen den rheinischen Rivalen (10:8) und gewann auch das letzte Aufeinandertreffen im Abstiegsjahr 2017 mit 2:0.

    PERSONAL: Bei Bayer fehlt neben den Langzeitverletzten Pohjanpalo und Weiser nur der letztmals gesperrte Tah. Bei Köln kehren Czichos und Hector nach Sperren zurück.

    BESONDERES: Beide Stadien liegen nur 14,66 Kilometer Luftlinie auseinander. Sogar die Arenen der beiden Berliner Vereine liegen mit 23,09 Kilometer weiter voneinander entfernt.

    SC Paderborn - 1. FC Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr)

    SITUATION: Nach dem überraschenden Sieg in Bremen will Paderborn endgültig den Anschuss an die Nichtabstiegsplätze wieder herstellen.

    PERSONAL: Beide Aufsteiger können nahezu in Bestbesetzung spielen. Nur der Ausfall von Union-Verteidiger Schlotterbeck schmerzt die Gäste.

    STATISTIK: In der vergangenen Zweitliga-Saison war Paderborn im direkten Vergleich stärker (0:0, 3:1).

    BESONDERHEIT: Paderborns Trainer Baumgart ist eine ehemalige Spielerlegende von Union und wohnt immer noch in Berlin.

    Fortuna Düsseldorf - RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr)

    SITUATION: Düsseldorf kämpft nach vier sieglosen Spielen gegen den Abstieg, Leipzig winkt mit dem sechsten Erfolg in Serie mindestens bis Sonntag die Tabellenführung.

    PERSONAL: Düsseldorf muss auf den gesperrten Morales verzichten, Leipzigs Spieler haben den Champions-Legaue-Einsatze am Dienstag in Lyon ohne Blessuren überstanden.

    STATISTIK: Düsseldorf konnte gegen Leipzig in vier Duellen (ein Remis) nie gewinnen. Außerdem schoss Fortuna gegen RB als einzigen Bundesliga-Club im eigenen Stadion noch kein Tor.

    BESONDERHEIT: Mit Werner (15 Tore) und Düsseldorfs Hennings (10) treffen die aktuell gefährlichsten deutschen Stürmer aufeinander.

    VfL Wolfsburg - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr)

    SITUATION: Die große Frage ist: Wie wirkt sich der überraschende Gladbacher Europa-League-K.o. in der Bundesliga aus?

    PERSONAL: Beiden fehlt je ein gesperrter Spieler: Gladbach trifft der Ausfall von Zakaria stärker als Wolfsburg der Ausfall von Tisserand.

    STATISTIK: Gladbach gewann in der Bundesliga nur drei der vergangenen 13 Spiele gegen den VfL.

    BESONDERHEIT: Wolfsburgs Toptransfer Schlager spielte in der vergangenen Saison noch unter Gladbachs Trainer Rose in Salzburg. Die Borussia hätte den Österreicher auch gern verpflichtet.

    FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt (18.00 Uhr)

    SITUATION: Schalke steht trotz der Niederlage in Leverkusen weiter auf einem Champions-League-Platz. Frankfurt ist bis auf Platz elf abgerutscht und kämpft um den Anschluss an die Europacup-Plätze.

    STATISTIK: Frankfurt gewann zwar nur neun von 48 Spielen auf Schalke. Inklusive Pokal aber drei der letzten vier.

    PERSONAL: Schalkes Mittelfeldspieler McKennie muss wegen Ausfällen weiter in der Innenverteidigung aushelfen. Bei Frankfurt kehrte Torjäger Dost überraschend ins Training zurück und könnte sein Comeback geben.

    BESONDERES: Frankfurts Kostic schlug mit 109 Flanken die meisten in dieser Saison. Die ganze Schalker Mannschaft kommt auf 137 - die wenigsten der Liga.

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