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    München

    Ex-Biathlon-Star Fischer: Dopingsünder „komplett wegsperren”

    Fritz Fischer
    Fordert harte Maßnahmen gegen Dopingsünder. Foto: Kay Nietfeld

    „Die musst du komplett wegsperren, weil das sonst unseren ganzen Sport kaputt macht”, sagte der 62-Jährige der Münchner „Abendzeitung”. Athleten, die nachweislich mit Blutdoping erwischt werden, sollten nicht wieder in den Sport zurückkehren.

    Fischer hofft, dass sich die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und die Verbände einig sind und „diesen Sumpf endlich mal aufdecken”. Bisher werde die Verantwortung nur hin und her geschoben. „Jeder Sportler, der seine Siege ehrlich erzielt, wird doch unglaubwürdig, weil ein paar schwarze Schafe einen solchen Schmarrn machen”, sagte Fischer, der bis 2014 als Co-Trainer die deutsche Herren-Auswahl betreute.

    Dass nach den Doping-Razzien bei der Nordischen Ski-WM in der Vorwoche in Seefeld auch Biathleten betroffen sein könnten, schließt Fischer nicht aus. Er hatte bereits bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin die Razzia im österreichischen Langlauf- und Biathlon-Team erlebt. Man trainiere zusammen, grüße sich und halte Smalltalk und „dann fliegen plötzlich nebenan die Blutbeutel aus den Zimmern. Es wäre jedenfalls schade für die Sportart, wir haben in den vergangenen Jahren so viel getan, dass Biathlon gut dasteht. Es wäre verheerend, wenn das einige Idioten mit ihrem Fehlverhalten kaputt machen”, sagte Fischer. Der Saison-Höhepunkt der Biathleten beginnt am Donnerstag (16.15 Uhr/ARD und Eurosport) mit der Mixedstaffel.

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