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    Frankfurt / Main

    Eintracht-Präsident: Viel Zuspruch für Anti-AfD-Haltung

    Rückgrat
    Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, will keine AfD-Mitglieder in seinem Verein. Foto: Frank Rumpenhorst

    „Es gab eine große Zahl an Menschen, die mir gezeigt haben, dass richtig ist, worauf ich Wert gelegt habe. Viele Menschen sind bei Eintracht Frankfurt Mitglied geworden, weil sie mich und meine Position mit diesem Schritt unterstützen wollen”, sagte Fischer in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung”.

    Darunter seien auch Fans vom 1. FC Kaiserslautern, von Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC oder den Kickers Offenbach gewesen. Alle hätten in ihren Schreiben betont: „In den Farben getrennt, aber in der Sache vereint! Zusammen zeigen wir klare Kante”, berichtete Fischer.

    Der 62-Jährige hatte vor einem Jahr erklärt, wer AfD wähle könne nicht Mitglied bei Eintracht Frankfurt sein. Danach war er massiv bedroht worden. „Es gab viel Hass gegen meine Familie und mich”, sagte Fischer. Inzwischen hätten die Drohungen nachgelassen, aber auf der Eintracht-Geschäftsstelle gebe es Ordner, die randvoll mit Drohbriefen und Mails seien, in denen er auf das Übelste beschimpft werde.

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