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    Handball-Bundesliga setzt auf Nationalteam

    Bob Hanning
    Optimistisch vor dem Saisonstart: DHB-Vizepräsident Bob Hanning. Foto: Monika Skolimowska

    „Wir haben jede Woche Champions League in der Bundesliga, und das ist der große Unterschied zu den anderen Ligen”, sagte der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und Geschäftsführer der Füchse Berlin der Deutschen Presse-Agentur. Vor dem Start der neuen Saison an diesem Donnerstag rechnet der 51-Jährige darum erneut mit etlichen spannenden Partien.

    „Topteams wie der THW Kiel oder die SG Flensburg-Handewitt müssen in jedem Spiel alles reinstecken, um zu gewinnen”, sagte Hanning vor dem Supercup-Duell beider Teams am Mittwochabend. „Wenn ich den Wettbewerb will, den Kitzel will, volle Hallen will: Dann muss ich in die Bundesliga wechseln.” Das sei auch ein Grund, warum Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer nach drei Jahren in Paris zu den Rhein-Neckar Löwen zurückgekehrt sei oder ein Weltstar wie der Norweger Sander Sagosen nächsten Sommer zum THW Kiel wechsele.

    Hanning rechnet damit, dass sich die Auswirkungen der Heim-WM im vergangenen Januar auf die neue Bundesliga-Spielzeit übertragen werden. „Ich glaube, dass wir etwas geschaffen haben, was nachhaltig wirkt”, sagte der DHB-Vize angesichts des großen Zuschauerinteresses bei den deutschen WM-Spielen. „Ich denke, dass sich das etwa anhand der Zuschauerzahlen in der Liga bemerkbar machen wird und wir das ohnehin gute Niveau werden halten können.”

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