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    FUSSBALL: DFB-POKAL

    Die Vorfreude des Hanno Behrens

    Fussball - 2. Bundesliga - SV Sandhausen - 1. FC Nuernberg
    Nürnberger Kapitän mit HSV-Vergangenheit: Hanno Behrens, aufgenommen bei den Aufstiegsfeierlichkeiten zur Bundesliga am 6. Mai 2018 in Sandhausen. Foto: Heiko Becker

    Zur Stadt an Elbe und Alster hat Hanno Behrens eine besondere Beziehung. Dort spielte der heutige Fußballprofi sechs Jahre lang für den Hamburger SV – drei in der Jugend, drei in der zweiten Mannschaft. Und wenn Behrens frei hat, kommt er gerne zurück in Deutschlands nördlichste Metropole. Auch an diesem Dienstag weilt Behrens in Hamburg. Frei hat er allerdings nicht, sondern er wird den 1. FC Nürnberg als Kapitän zum DFB-Pokal-Achtelfinalspiel beim HSV aufs Feld führen (Anpfiff 18.30 Uhr). „Ich freue mich“, sagte der 28-Jährige vor der Partie.

    Das letzte Mal gegen den HSV gespielt hat Behrens, als er als Jugendlicher noch in seinem Geburtsort Elmshorn kickte, „aber als Profi noch nicht“. Nach sechs Jahren beim Traditionsverein, in denen der Mittelfeldspieler den Sprung in den Bundesliga-Kader nicht geschafft hatte, wechselte er nach Darmstadt in die Dritte Liga, später dann zum Club, wo er zu einer zentralen Figur und zum Kapitän aufstieg. Mit dem FCN schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga im Frühsommer 2018. Und das just zu dem Zeitpunkt, als der HSV aus Deutschlands höchster Klasse abstieg. Nun kommt es zum Wiedersehen im Pokalspiel. Der Frage, ob ihm ein Sieg beim HSV oder im Bundesliga-Keelerduell am Samstag bei Hannover 96 lieber wäre, weicht Behrens aus: „Das will ich nicht beantworten.“

    Tim Leibold fehlt

    Erst einmal hat der Club durch das Duell mit Behrens' Ex-Verein Urlaub vom Abstiegskampf. Nicht dabei werden in Hamburg die Defensivspieler Georg Margreitter (muskuläre Probleme) und Tim Leibold (Gehirnerschütterung) sein. Dagegen dürften die angeschlagenen Matheus Pereira und Christian Mathenia wohl einsatzfähig auflaufen. Letzterer absolvierte vergangene Saison übrigens 24 Bundesliga-Spiele für den HSV im Tor, bevor der nach Nürnberg wechselte.

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